Back to the roots oder H1N1 Teil 2

2009 November 14

Beim kleinen Mann verläuft die Schweinegrippe zum Glück sehr sehr milde. Er hatte nur den ersten Tag Fieber und seither mal mehr mal weniger erhöhte Temperatur. Seine Stimme ist nach wie vor sehr rauh und kratzig, manchmal heiser, Schnupfen und Husten sind sehr schwach ausgeprägt. Ansonsten läuft er einfach nicht auf Normallevel, ist anhänglich, schmusig, quietschig, schlapp und müde, aber alles nichts, was uns große Sorgen bereiten müsste.
Ich selber habe durchgesetzt, dass ich auch getestet werde. Ergebnis des Tests zeigt, dass ich diese Grippe nicht übernommen habe. *puh* Anscheinend läuft mein Immunsystem nach der Beendigung der Schwangerschaft jetzt langsam wieder normal, denn auch meine Nebenhöhlen-Geschichte wird langsam, aber stetig wieder besser. Die Ärztin, die ich Donnerstag aus Sorge, dass ich die Schweinegrippe auch übernehmen könnte, aufgesucht hatte, hatte mir schon prophezeit, dass ich doch schließlich eine junge und gesunde Person sei, die damit mit links fertig werden würde. Für mich klang das nach den Erlebnissen der Vortage und -Wochen (mit der Nebenhöhlen-Geschichte), des letzten Jahres als noch in Brasilien aus einem aus Deutschland mitgebrachten Keuchhusten eine Lungenentzündung wurde, mehr wie Hohn. Zudem fühlte ich mich noch sehr schlapp und gar nicht gesund, hatte nachts noch Fieber und Halsschmerzen (was sich dann aber auf die Ausschabung zurückführen lässt). Sie sagte, selbst zur Vorbeugung oder wenn ich die Grippe schon hätte, würde ich keinerlei Medikamente verordnet bekommen. Was ich bräuchte, sei eine Kanne Tee und Kamille zum Inhalieren. (!)
Ich bin Naturmedizin wahrlich nicht abgeneigt, wenn ich auch an richtige Homöopathie nicht glauben kann (hat bei Versuchen an mir nicht gewirkt), aber das hat mich dann doch umgehauen. Noch nicht mal etwas zur Linderung der Symptome! Und das von Ärzten, die doch sonst nicht so zurückhaltend waren, wenn es darum ging, den Rezepteblock zu zücken!
Übrigens, die Medikation für den kleinen Mann schaut ähnlich aus: Viel Trinken und viel Schlafen. 3 Wochen lang keinen Sport. Sonst nichts. Nur für Nachts wurde uns der Hustensaft „Monapax“ verschrieben, falls der Husten, den kleinen Mann nicht schlafen lassen sollte.

  1. 2009 November 15

    *mal feste drück*
    tut mir sehr leid, was euch passiert ist. mir auch zwischen kind 1 und 2. du bist nicht allein! auch, wenn es nur ein paar wochen alt wurde- es ist euer kind und es wurde geliebt. das ist das wichtigste!
    liebe grüße und gute besserung, eva

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