So stolz!

Bin ich auf den kleinen Mann in der letzten Zeit ganz besonders oft.

Heute zum Beispiel deshalb, weil er in die Küche kam, mir dabei zusah wie ich den Rosenkohl von den dreckigen Blättern befreite und sich ebenfalls einen nahm und dies nachmachte. Bis zum letzten Rosenkohl hat er mir geholfen.

Angezählt

Seit vorgestern ungefähr fühle ich mich angezählt. Als wenn da irgendwelche Viren oder Bakterien sich ans Werk gemacht hätten und mein Körper sich noch ganz tapfer hält. Mich kratzt´s im Hals mal mehr mal weniger, ich habe leichtes Kopfweh und fühle mich wie Matsch. Ich bin müde, quasi den ganzen Tag. Und ziehe mich abends noch vor dem großen Mann zurück ins Bett, was was heißen will, da es sonst nie vor kommt, allenfalls gehen wir gleichzeitig. Heute Abend sitze ich jetzt schon in Schlafklamotten verpackt und unter einer Decke nach einer heißen Badewanne auf dem Sofa. Mal sehen wie lange ich noch durchhalte.

Der kleine Mann benimmt sich dazu ungefähr so wie ich mich fühle. Super Duo…

Willkommen kleiner Guilherme!

Gestern haben wir zum ersten Mal seit unserer Rückkehr mit „unserer“ F. (findet man unten im verlinkten Eintrag) in Brasilien telefoniert. Sie hatte für  Mitte Januar den vorhergesagten Geburtstermin und so dachte ich mir, dass jetzt so langsam die Chancen ganz gut stehen müssten, von dem freudigen Ereignis zu erfahren. Und siehe da:

Am 27.01. hat ihr Sohn Guilherme das Licht der Welt erblickt. Mutter und Sohn sind wohlauf und schon wieder Daheim. Unsere Briefe sind auch bisher alle angekommen und so mache ich mich jetzt daran, ein Päckchen zur Geburt auf den Weg zu bringen. In Brasilien gibt es keine Schlafsäcke für Babys, aber im Winter von Sao Paulo sind die warmen wirklich sehr praktisch und sie fand die vom kleinen Mann immer so toll, dass ich Ihr vor allem davon ein paar zusenden werde.

Kleiner Guilherme, ich wünsche Dir alles Gute dieser Welt, viel Glück, viele gute Freunde, viel Erfolg und nicht zuletzt viel Spaß im Leben!

Du hast Dir da eine ganz fabelhafte Mutter ausgesucht und noch obendrauf eine tolle Schwester (Deinen Vater habe ich leider nicht kennen gelernt, aber am Telefon klang er auch super nett). Ich hoffe, dass wir uns einmal begegnen werden. Und wer weiß, vielleicht ist das ja schon im nächsten Jahr?

Zum ersten Mal

Die Kaffeemaschine angestellt, aber die Kanne, die ich kurz zuvor noch gespült hatte, nicht wieder drunter gestellt.

Aufgefallen ist es mir, weil die Maschine so andere Geräusche als sonst machte. Zum Glück hatte ich nur Wasser für eine Tasse eingefüllt. Jetzt bin ich mal gespannt, wie stark der Kaffee geworden ist…

Gegenbesuch der „Traumbergler“

Eine gut gelaunte, fröhliche und energievolle kleine Kinderschar tollte hier heute durch unsere Wohnung – Hannah und Lena (gut, dass es ihr wieder besser geht!) und natürlich auch Tanja vom Traumberg waren zu Besuch!

Kaum da, spielten die Kinder auch schon drauf los und mussten zu Kuchen und Kaffee bzw. Apfelschorle regelrecht in die Küche gelockt werden. Aber danach ging es gut gestärkt wieder weiter und unsere Drei hatten heute nachmittag wohl die Hummeln im Popo und tollten mit diversen Bewegungsspielen wie Holzpferdchen, Bobbycar und Schiebefrosch von einem Zimmer zum anderen unter begleitendem „Indianergeheule“. 😉

Zwischendurch wurde ausdauernd geknetet, was unseren Erwachsenen-Ohren wieder eine Ruhepause bescherte. 😉

Blöd nur, dass so ein schöner Nachmittag mit liebem Besuch sooo schnell rum geht! Es gäbe noch so viel mehr mögliche Gesprächsthemen und den Kindern gingen die Spielideen auch nie aus. So bleibt nur zu hoffen, dass wir uns bald mal wieder treffen! 🙂

Tanja brachte mir auch eine „Traumberg-Schnickeldi-Tasche“ mit, die in echt noch sooo viel schöner aussieht und so gut über der Schulter liegt, dank extra breitem Gurt und innen drin noch diverse kleinere Täschchen für Frauenkram aufweist. Und die Farben sind einfach nur ein Traum! Jetzt muss nur noch das Wetter wieder besser werden, damit ich sie auch bald mal ausführen kann. (Wir haben ja kein Auto.)

CIMG9599.JPGCIMG9594.JPGCIMG9596.JPGDann gab es dazu noch einen passenden Schlüsselanhänger und außerdem noch selbstgemachtes Mandarinen-Blubber-Pulver zum Baden – riecht köstlich! Und  der kleine Mann wurde auch noch mit Knicklichtern beschenkt, mit denen er den ganzen verbleibenden Abend in einer selbst gebauten Höhle gehockt hat und jetzt wohl mit ihnen im Bett eingeschlafen ist. Hoffentlich. Muss gleich mal nachsehen. 😉 Vielen vielen Dank, liebe Tanja!

Edit: Jepp, er schläft! 🙂 Und Du warst ein bißchen schneller, liebe Tanja. Oh ja, bis bald wieder! Und doch, so ein Plauderabend nur unter uns, das fände ich auch wirklich super. 🙂

Großer kleiner Mann

Heute waren wir anlässlich des Geburtstags meiner Mutter für einen Überraschungsbesuch bei Ihr. Dort fand der kleine Mann einen Handschminkspiegel und betrachtete sich, drehte den Spiegel und sagte verdutzt: „Oh, da ist aber ein großer kleiner Mann!“

– Er hatte in den Vergrößerungsspiegel gesehen. Und natürlich hat er eigentlich seinen Namen benutzt und nicht von sich als dem „kleinen Mann“ gesprochen. Wir (meine Mutter, Schwester und ich) lagen unter´m Küchentisch vor Lachen.