Kindergarten-Eingewöhnung

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Kindergarten-Eingewöhnung.

Die ersten drei Tage waren wir zusammen (einen Tag der große Mann und die anderen zwei ich) mit dem kleinen Mann in seinem Kindergarten. Die Eingewöhnung findet gleichzeitig für alle neuen Kinder statt und so tummelten sich recht viele Eltern in dem Gruppenraum, da in diesem Jahr 13 neue Kinder aufgenommen werden. Insgesamt sind es 22 Kinder, 2 Erzieherinnen und eine Berufspraktikantin. Die Anwesenheitszeit beschränkte sich aber auf eine maximale Aufenthaltszeit von zweieinhalb Stunden. Bei uns gab es jedes Mal weinen beim Verabschieden, das Konzept, die Kinder neugierig zu machen in dem zuerst nicht zu lange verweilt wird, ist demnach voll aufgegangen. 🙂

Letzten Donnerstag fand dann die erste „Eltern“-Verabschiedung statt und die Eltern schlichen nachlauschend ob eines der Kinder weinen würde still und in sich gekehrt die Treppe hinab. Einen kleinen Kloß hatte ich auch im Hals, aber die ersten anderthalb allein habe ich dann doch sehr genossen. Verwundert war ich, was man alles in 90 Minuten schaffen kann… So allein Daheim… Freitag dann dasselbe. Nicht unerwartet gab es bei uns keinerlei Probleme, der kleine Mann geht sehr gerne hin.

Am Wochenende waren wir zwei erst einmal krank. Der kleine Mann hatte des Nachts Fieber und tagsüber Durchfall, und ich eine Sommergrippe. Auch die letzte Nacht fieberte er noch, aber nicht über 38Grad und heute morgen war er vollkommen fieberfrei und wollte unbedingt in den Kindergarten. Da er ja noch in der für alle Neuen gemeinsamen Eingewöhnungsphase steckt, habe ich ihn dann auch hingebracht. Heute nehmen die Neuen direkt das erste Mal am Mittagessen teil. Kommenden Mittwoch werde ich übrigens einmal in der Kindergarteneigenen Küche der Köchin helfen, weil die Küchenhilfe Urlaub hat. Ich freue mich schon sehr darauf mal in eine größere Küche hinein schauen zu können. Immerhin werden um die 80 Essen frisch zubereitet.

Soul-Food

Nach nur ein paar wenigen Stunden Schlaf diese Nacht für mich (passiert mir äußerst selten, nicht zählenswert auf´s Jahr verteilt) gab es heute bei uns von uns so genanntes Soul-Food: Pfannkuchen. Für den kleinen Mann mit Erdbeeren, für mich mit Heidelbeeren und für den großen Mann für heute Abend vorproduziert einen mit Pflaumen. Leider habe ich keine Fotos geschossen – zu müde um dran zu denken. Der erste Pfannkuchen gelingt immer am Besten, oder? Der kleine Mann liebt eigentlich Erdbeeren, aber durch die zwei Minuten braten waren die „matschig“ geworden. Er hat es aber trotzdem gegessen. Hatte wohl Hunger. 😉

Was ist denn Euer „Soul-Food“ an ähnlichen Tagen?

Für heute Nachmittag habe ich uns einen Platz im örtlichen Puppentheater gesichert. Hier regnet´s.

Schnipselei

  • Letzte Woche Donnerstag waren wir mal wieder im Traumberg zu Besuch und hatten einen sehr vergnüglichen, entspannten und sehr leckeren Nachmittag. Die Zeit verging wieder besonders schnell und ich weiß nun _wie_ lecker der Nusszopf nach Antonmann´schem Rezept wirklich ist – ein Gedicht! 🙂 Besonders imponierend fand ich den Gang durch die Tomaten- und Chilizucht. Am Eindrücklichsten waren die Reisetomaten (wachsen einige verschmolzen, die man dann einfach abbrechen kann und daher nicht mehr klein schneiden muss) und die lila Chilis. Überhaupt sind wachsende Chilis sehr hübsch. (Ich habe zwar auch eine auf dem Balkon, aber die hat sich erst jetzt dazu entschlossen mal drei Blüten zu produzieren, mal sehen, ob das noch was wird mit bunten Chilis…)
  • Freitag dann haben wir uns bei dem heißen Wetter im Freibad geahlt und einfach den Sommer genossen.
  • Das Wochenende war geprägt von Einkäufen für den nächste Woche Montag anstehenden Kindergarten-Start, ausnahmsweise mal recht aufgeteilten Mutter-Sohn- und Vater-Sohn-Zeiten und schlechterem Wetter – wer kann bitte mal diese fiesen dunstigen, schwülen komischen Wolken beiseite schieben und unsere herrliche Stadtaussicht wieder frei zaubern?
  • Der gestrige Wochenstart fiel dann sehr enttäuschend aus: Nachdem wir schon um 9.30h mit den wichtigsten Dingen im Haushalt durch waren (also bis dahin ein superdupa Wochenbeginn!) stand ich erst im Nassen beim Spülmaschineöffnen, um dann im Badezimmer beim Holen von Handtüchern festzustellen, dass die Waschmaschine mitten im Programm stehen geblieben war. Resultat: Waschmschine nach 9Jahren tot, weil die Elektronik hin ist (Ba.ukn.echt) und die Spülmaschine hat zum Glück nur wenig Wasser verloren und braucht evtl. mal eine sehr gründliche Türdichtungs-Reinigung oder eine neue Dichtung. Immerhin einmal gesparte Anfahrtskosten für den Techniker, wenn die wichtigsten Geräte in meinem Leben schon an ein und demselben Tag beschließen müssen aus der Reihe zu tanzen… (Im Übrigen hat er dann für die Spüli keine Kosten auf die Rechnung gesetzt. 🙂 ) Den Tag über war ich dann aber sowas von beschäftigt… :-/ Das mit der Waschmaschine verfolgt mich ja irgendwie…