Lese-Sportjungratte

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Seit dem 21.02.2014 genau hat es bei dem Sportjung „klick“ oder so gemacht und er kann endlos lesen und versinkt vollständig für manchmal Stunden in Büchern. Die Artemis-Fowl-Serie von Eoin Colfer hat es ihm angetan.

(Kein Wunder bei dem Protagonisten, schlau, nerdig, macht nicht immer Gutes, aber irgendwie kann man schon sagen, kommt zum Schluss das Richtige dabei raus, kann er sich bestimmt extrem gut identifizieren… 😉 )

Ansonsten wollte ich schreiben, dass wir das herrliche Wetter sehr genießen. Auch wenn beide Kinder gerade krank Daheim sind, aber zum Glück sind sie zum ein wenig Draußensein fit genug.

WMDEDGT 3/14

6.20h aufgestanden und geburtstagsfein angezogen, das Kranksein weg geschminkt.
6.45h Lookie pustet ihre 2 Geburtstagskerzen alleine aus. ❤
Wir frühstücken Geburtstagszebrakuchen und spielen mit den Geschenken.
7.30h der Sportjung zieht sich an und geht pünktlich um 7.45h zu den Nachbarmädchen, die ihn zur Schule mitnehmen. Lookie und ich spielen weiter und zwischendurch räume ich die Küche auf und mache bei meinem Hausarzt einen Termin für heute für mich aus. Daraufhin rufe ich in der Schule an, damit der Sportjung informiert wird, dass er bitte alleine zu Lookies Maxigruppe nach der Schule gehen muss, da ich vermutlich noch beim Arzt sein werde. Den Weg wird er dann das erste Mal alleine gehen müssen.
8.45h Lookie und ich ziehen uns warm an, um mit dem Fahrrad zu ihrer Maxigruppe zu fahren (eigentlich hätte ich dort Elterndienst, aber den habe ich gestern an die Bereitschafts-Mama schweren Herzens abgetreten; ich habe zu starke Schmerzen).
9.03h kommen wir bei Lookies Gruppe an. Dort sind heute alle etwas aufgeregt. Wegen größeren Abrissarbeiten auf dem Nachbargelände müssen wir später unsere dahin angrenzende Wand frei räumen. Wir wissen noch nicht, inwieweit wir die nächsten Tage diese Räume nutzen können. Lookie mag mich nicht so recht gehen lassen.
Um 9.30h bin ich wieder Zuhause und räume weiter auf um später ein bißchen Geburtstag mit den Nachbarinnen aus unserem Haus und deren Mädchen feiern zu können. Das kleine Bad wird auch schnell geputzt.
10.10h fahre ich mit dem Rad zum Arzt und um 11.20h sitze ich immer noch im Wartezimmer… (um 10.30h hatte ich meinen Termin; ich war 5 Min früher da)… Immerhin konnte ich dort diesen Beitrag schon bis hierher schreiben und online stellen. Alles weitere schaffe ich erst am kommenden Abend (6.03.) nachzutragen.

Um 12h kann ich vom Arzt wieder nach Hause fahren. Die Diagnose via Ausschlussverfahren, weil ich für etwaige Röntgenbilder nun wirklich keine Zeit habe: Angebrochene letzte Rippe und unter dem Rippenbogen gequetschte Leber. Beides durch Husten plus eine blöde Bewegung. Na supi. Wenigstens konnten eine Rippenfellentzündung oder sogar Lungenentzündung ausgeschlossen werden. So werde ich nur einige Zeitlang heftige Schmerzen bei jedem Atemzug und allen möglichen Bewegungen haben. Aber die verschriebenen Voltaren-Tabletten lindern deutlich die Schmerzen.

Zwischen 12.10-12.25h wasche ich Trauben, schneide Melonen- und Marmorkuchenwürfel sowie Wurststückchen und packe die schon am Vorabend ausgestochenen Käseherzen sowie die Schaschlikspieße mit einem süßen wilden Foto von Lookie und einer lila-glitzernden 2 zusammen und fahre mit dem Rad zur Maxigruppe. Dort erhalten die Kinder als Geburtstags-Goodie die Foto-Schaschlikspieße gespickt mit den oben aufgeführten Leckereien. Alles kommt gut an.

Im Anschluss an das Abholen besorgt der Sportjung für mich eine Tüte gemischte Brötchen aus der Bäckerei und löst mein Rezept in der Apotheke für mich ein. Wir schlendern Heim, da der Sportjung kein Rad dabei hat. Daheim darf der Große die Pfefferkörner und gegebenenfalls folgende Sendungen auf Kika ansehen. Die Kleine müde Geburtstagsmaus darf mit mir zusammen Mittagsschlaf halten. Es ist jetzt 13.40h. Ich wache um 15h extrem hungrig wieder auf und mache koche schnell Nudeln und wärme eine vom großen Mann selbst gemachte Bolognese-Soße dazu. Lookie wacht kurz darauf auch auf und so essen beide Kinder noch einmal ein wenig Warmes mit. Dabei hatten sie schon Nudeln mit roter Soße in der Maxigruppe gegessen.

Nach der für mich dringend benötigten Stärkung wasche ich mir die Haare, währenddessen kommt schon der große Mann Heim, muss aber noch vom hiesigen Schreibtisch weiterarbeiten. Die Kinder freuen sich trotzdem beide sehr. Der Sportjung saugt für mich einmal die halbe Wohnung durch und ich kann den Geburtstagstisch decken und es gemütlich machen, sprich Chaos aus der Küche wegschaffen (wir haben eine sehr große Wohnküche mit großem Durchgang zum Wohnzimmer). Zwischendurch rufen die Großeltern sowie eine Tante an und singen für Lookie via Telefon, was diese sich andächtig anhört.

Um 17h trudeln die beiden Lieblings-Nachbarinnen aus unserem Mehrfamilienhaus mit ihren Töchtern (3J, 4J, 8J) zu einem späten Kuchenessen ein. Wir müssen ca. 10 Mal wieder die Kuchenkerzen anstecken, weil Lookie sich so gerne feiern lässt, wenn sie diese ausgeblasen hat. Danach wird ausgiebig mit der neuen Knetmaschine gespielt sowie in der Kinderküchen/Puppenecke gespielt. Wir drei Erwachsenen können uns zwischendrin gut unterhalten. Um 18h richte ich auch für diese Runde Trauben, Melonen, Käse-Herzen-Sternen-Schweinchen-Teddys und Wurststückchen mit Hilfe der anderen beiden Mamas und decke den Abendbrottisch für alle. Lookie isst sich schon quasi satt an den Käseresten. Der große Mann kommt dazu und wir sitzen in einer fröhlichen Runde zusammen, die Kinder spießen sich ihr Abendbrot zusammen. Danach spielen die Kinder noch ein wenig und um 19.30h gehen alle zurück in ihre Wohnungen nachdem der Sportjung für die anwesenden Mädels noch eine kurze Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat, Lookies Lieblings-Gute-Nacht-Geschichte.

Gegen 20.15h sinken die Kinder ins Bett, aber auf Grund der ganzen Geburstagsaufregung schlafen sie tatsächlich erst um kurz nach 21h beide zusammen im Bett des Sportjungs ein. ❤

Ich folge nur ungefähr eine knappe Stunde später.

Was ein voller, aber zum Schluss hin einfach nur schöner und runder zweiter Geburtstags-Tag.

Noch mehr Tagebuchblogger finden sich bei Fr.Bruellen.

Der Sportjung

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Während wir anderen drei Familienmitglieder gerade mit den Krankheiten abwechseln (Magen erst ich, dann der große Mann/Nebenhöhlen Looki und ich/Bronchitis Looki) geht es dem Sportjung blendend. Zum Glück!

In der bloglosen Zwischenzeit brach er sich genau zwei Monate vor der Einschulung einen Arm. Der Bruch war aber gerade rechtzeitig wieder verheilt. Gebrochen hat er sich diesen beim Halten eines Balles als Torwart beim nachmittäglichen Fußballspielen auf der Straße.

Seine Hobbys sind: Hockey spielen, Modern Dance tanzen, Klavier spielen, auf der Straße Fußball spielen oder driftender Weise mit dem Fahrrad unterwegs sein. In der letzten längeren Abwesenheit des großen Mannes in Guatemala hat er sich bei letzterem von mir unbemerkt den Hinterreifen inklusive Schlauch komplett durch gefetzt. Beim sponsored walk open end seiner Grundschule hat er uns alle arm gelaufen: Bei bestem Laufwetter (18Grad und bewölkt) lief er Runde um Runde unabkürzbar um einen See. Schlussendlich waren das ganze 41 Runden, das bedeuteten umgerechnet 14km und 350m. Uns Sponsoren hatte er angekündet, er würde so maximal 7-10 Runden laufen. Weil 12 Runden mussten sie kurz zuvor beim Hockey mal strafweise laufen und das wäre ziemlich sehr anstrengend gewesen. Ich hätte zu Bedenken sollen, dass die Wetterbedingungen damals sonnig waren und es zusätzlich zum eigentlichen Training stattgefunden hat. An dieser Stelle möchte ich Ihnen dringend davon abraten, Ihre Kinder Sponsoren in der Nachbarschaft suchen zu lassen. Das kann nach solch einer gerade beschriebenen Aktion … ein wenig unangenehm sein. Wenn natürlich auch händelbar. Ich gehe auch fest davon aus, dass die Schule das nächste Mal eine zeitliche Begrenzung in das Event aufnehmen wird. 😉 Es waren doch einige Eltern… sehr sehr stolz auf ihre Kinder.

Der Name des Sportjung ist also wirklich nicht weit hergeholt. Zeitlich fehlt mir jetzt allerdings die Überleitung zu seiner Obsession: den Autos. Das also bei nächster Gelegenheit. 

Hallo da

Drei Jahre und acht Monate.

Verändern manchmal eine ganze Menge.

Aus dem kleinen Mann ist ein Sportjung geworden. Ganze 89 Monate alt mittlerweile, ein Zweitklässler eben. Und er hat eine kleine Schwester bekommen. Wir nennen sie hier mal Looki. Ganz bald 20 Monate alt.

Seit nun genau fünf Jahren sind wir wieder zurück in Deutschland. Wohnen die ganze Zeit über in derselben Stadt, aber in der Zwischenzeit in der zweiten Wohnung im selben Stadtteil.

Drei Jahre und acht Monate – und ich schreibe wieder. Vielleicht.

Hallo da draußen! 

Vom morgendlichen Streiten

Die Morgende vom kleinen Mann und mir unter der Woche sind momentan alles andere als rosig.

Es wird gestritten, über alles, was es so her gibt. Ums Anziehen und um´s Waschen schon davor und neuerdings auch noch um die richtige Schüssel zum Frühstück, weil getrödelt wird, vom Anziehen bis zum Ankommen im Kindergarten und dort dann auch wieder beim Ausziehen. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, dann kann man auch noch über die Abfolge von bestimmten Arbeitsschritten streiten. Meine Laune stürzt dann in den Keller, wenn er draußen auch noch im Schneckentempo Richtung Kindergarten unterwegs ist, zum Einen, weil wir durch das Streiten schon in der Regel wertvolle Zeit verloren haben und zum Anderen, weil es mir bei den Temperaturen in dem Tempo eisekalt wird. Da kann ich mich in noch so viele Schichten hüllen, mir wird kalt.

Und wissen Sie was, ich bin es leid. So unendlich leid.

Ich mag nicht schon morgens den Tag mit schlechter Laune beginnen. Deshalb denke ich nun ernsthaft darüber nach, eine halbe Stunde vor dem kleinen Mann aufzustehen, damit zumindest ich dann morgens schon einmal fix und fertig bin und mich dann ab ca. 7h nur noch um den kleinen Mann und dessen Ablauf-Bereitschaft um zwanzig nach acht kümmern kann. Eine Stunde und zwanzig Minuten. Da müsste doch Waschen, Anziehen, Toilettengänge, frühstücken und evtl. sogar noch das zweite Frühstück für den Kindergarten vorzubereiten sowie die warmen Schichten für Draußen überzuziehen drin sein. Oder?!

Wie läuft das Morgens denn so bei Ihnen da draußen ab?

Gibt es Tips und Tricks wie Sie Ihre kleinen Kindergarten-Kinder morgens nach Draußen bekommen? Möglichst ohne mehrere innerliche Nervenzusammenbrüche?

Heute morgen habe ich eine Wochen-Tabelle eingeführt. Da kann der kleine Mann nach jedem Morgen ohne Streiterei einen Stern einkleben und wenn wir es drei Wochen ohne Probleme geschafft haben, wird er ein kleines heiß gewünschtes Spielzeug zu seiner Holzeisenbahn bekommen. Ich dachte da so an drei Wochen = drei Jahre alt. Mache mir nun aber Sorgen, ob er so lange durchhalten wird, weil das Erfolgserlebnis bzw. die Belohnung ja nun doch noch eine ganz Weile hin ist. Vielleicht sollte ich noch eine Art Gutschein für eine Woche ohne Streiten bzw. am Anfang drei oder vier Tage ohne Streiten einführen, den er am Wochenende in eine halbe Stunde Fernsehen umwandeln kann.

Müd gespieltes Kind

… ist doch was Feines.

Die besten Bilder des vergangenen Jahres.

(In der Truhe lag er erst letztens. Mit geschlossenem Deckel. Ich musste ganz schön suchen und hab mir schon Sorgen gemacht und mich gefragt, wie ein kleiner Knirps von 3,5 Jahren aus einer 80qm Wohnung verschwinden kann, an mir vorbei, das Kinderzimmer ist am Ende der Wohnung maximal von der Wohnungstür entfernt und die ist auch immer abgeschlossen. In der einen Hand hatte er ein Büchlein und in der anderen eine Taschenlampe.)

Kind auf Boden

Kind auf Tisch

Kind in Truhe

Die Kür

… oder so ist es dann wenn man das vielleichthoffentlichambesten allerletzte Geschenk für den kleinen Mann zusammen mit eben diesem kauft. Kind ist ja krank, soll aber viel an die frische kalte und feuchte Luft mit seiner Lunge. Bis zur Kasse hatte ich es schon geschafft, ein „da kommt noch was Geheimes dazu“ an die Kassiererin geflüstert, den kleinen Mann noch auf die Weihnachtsmann-Deko hingewiesen und so leicht war es schon geschafft. 😀 Ich glaube, ich habe noch eine ganze halbe Stunde vor mich hingegrinst, so nett fand ich die Aktion, diesen Kitzel. Vielleicht hätte ich das die ganze Zeit schon so machen sollen. 😉 Für das Lächeln habe ich dann auch noch jede Menge Lächeln zurück bekommen. Es wirkt doch. Auch in der tatsächlich spürbaren Hektik der fast letzten Tage bis Weihnachten, die Kälte tut bestimmt ihr übriges dazu, dass alles hetzt und sich so schnell bewegt. Aber auf ein Lächeln reagieren dann doch noch viele. Schön.

Nicht so schön sind die Preise für Sparschweine. Hatte der kleine Mann doch tatsächlich einen sehr stylischen Schweine-Engel gesehen. Der Preis war dann eher so, dass das Geld schon in dem Dings an sich aufgeht, und nicht noch hinein geworfen werden kann, wenn Sie verstehen, was ich meine. Und fragen Sie jetzt nicht, weshalb der kleine Mann sich ein Sparschwein wünscht. Das war sein erster Wunsch für den Wunschzettel.