WMDEDGT 3/14

6.20h aufgestanden und geburtstagsfein angezogen, das Kranksein weg geschminkt.
6.45h Lookie pustet ihre 2 Geburtstagskerzen alleine aus. ❤
Wir frühstücken Geburtstagszebrakuchen und spielen mit den Geschenken.
7.30h der Sportjung zieht sich an und geht pünktlich um 7.45h zu den Nachbarmädchen, die ihn zur Schule mitnehmen. Lookie und ich spielen weiter und zwischendurch räume ich die Küche auf und mache bei meinem Hausarzt einen Termin für heute für mich aus. Daraufhin rufe ich in der Schule an, damit der Sportjung informiert wird, dass er bitte alleine zu Lookies Maxigruppe nach der Schule gehen muss, da ich vermutlich noch beim Arzt sein werde. Den Weg wird er dann das erste Mal alleine gehen müssen.
8.45h Lookie und ich ziehen uns warm an, um mit dem Fahrrad zu ihrer Maxigruppe zu fahren (eigentlich hätte ich dort Elterndienst, aber den habe ich gestern an die Bereitschafts-Mama schweren Herzens abgetreten; ich habe zu starke Schmerzen).
9.03h kommen wir bei Lookies Gruppe an. Dort sind heute alle etwas aufgeregt. Wegen größeren Abrissarbeiten auf dem Nachbargelände müssen wir später unsere dahin angrenzende Wand frei räumen. Wir wissen noch nicht, inwieweit wir die nächsten Tage diese Räume nutzen können. Lookie mag mich nicht so recht gehen lassen.
Um 9.30h bin ich wieder Zuhause und räume weiter auf um später ein bißchen Geburtstag mit den Nachbarinnen aus unserem Haus und deren Mädchen feiern zu können. Das kleine Bad wird auch schnell geputzt.
10.10h fahre ich mit dem Rad zum Arzt und um 11.20h sitze ich immer noch im Wartezimmer… (um 10.30h hatte ich meinen Termin; ich war 5 Min früher da)… Immerhin konnte ich dort diesen Beitrag schon bis hierher schreiben und online stellen. Alles weitere schaffe ich erst am kommenden Abend (6.03.) nachzutragen.

Um 12h kann ich vom Arzt wieder nach Hause fahren. Die Diagnose via Ausschlussverfahren, weil ich für etwaige Röntgenbilder nun wirklich keine Zeit habe: Angebrochene letzte Rippe und unter dem Rippenbogen gequetschte Leber. Beides durch Husten plus eine blöde Bewegung. Na supi. Wenigstens konnten eine Rippenfellentzündung oder sogar Lungenentzündung ausgeschlossen werden. So werde ich nur einige Zeitlang heftige Schmerzen bei jedem Atemzug und allen möglichen Bewegungen haben. Aber die verschriebenen Voltaren-Tabletten lindern deutlich die Schmerzen.

Zwischen 12.10-12.25h wasche ich Trauben, schneide Melonen- und Marmorkuchenwürfel sowie Wurststückchen und packe die schon am Vorabend ausgestochenen Käseherzen sowie die Schaschlikspieße mit einem süßen wilden Foto von Lookie und einer lila-glitzernden 2 zusammen und fahre mit dem Rad zur Maxigruppe. Dort erhalten die Kinder als Geburtstags-Goodie die Foto-Schaschlikspieße gespickt mit den oben aufgeführten Leckereien. Alles kommt gut an.

Im Anschluss an das Abholen besorgt der Sportjung für mich eine Tüte gemischte Brötchen aus der Bäckerei und löst mein Rezept in der Apotheke für mich ein. Wir schlendern Heim, da der Sportjung kein Rad dabei hat. Daheim darf der Große die Pfefferkörner und gegebenenfalls folgende Sendungen auf Kika ansehen. Die Kleine müde Geburtstagsmaus darf mit mir zusammen Mittagsschlaf halten. Es ist jetzt 13.40h. Ich wache um 15h extrem hungrig wieder auf und mache koche schnell Nudeln und wärme eine vom großen Mann selbst gemachte Bolognese-Soße dazu. Lookie wacht kurz darauf auch auf und so essen beide Kinder noch einmal ein wenig Warmes mit. Dabei hatten sie schon Nudeln mit roter Soße in der Maxigruppe gegessen.

Nach der für mich dringend benötigten Stärkung wasche ich mir die Haare, währenddessen kommt schon der große Mann Heim, muss aber noch vom hiesigen Schreibtisch weiterarbeiten. Die Kinder freuen sich trotzdem beide sehr. Der Sportjung saugt für mich einmal die halbe Wohnung durch und ich kann den Geburtstagstisch decken und es gemütlich machen, sprich Chaos aus der Küche wegschaffen (wir haben eine sehr große Wohnküche mit großem Durchgang zum Wohnzimmer). Zwischendurch rufen die Großeltern sowie eine Tante an und singen für Lookie via Telefon, was diese sich andächtig anhört.

Um 17h trudeln die beiden Lieblings-Nachbarinnen aus unserem Mehrfamilienhaus mit ihren Töchtern (3J, 4J, 8J) zu einem späten Kuchenessen ein. Wir müssen ca. 10 Mal wieder die Kuchenkerzen anstecken, weil Lookie sich so gerne feiern lässt, wenn sie diese ausgeblasen hat. Danach wird ausgiebig mit der neuen Knetmaschine gespielt sowie in der Kinderküchen/Puppenecke gespielt. Wir drei Erwachsenen können uns zwischendrin gut unterhalten. Um 18h richte ich auch für diese Runde Trauben, Melonen, Käse-Herzen-Sternen-Schweinchen-Teddys und Wurststückchen mit Hilfe der anderen beiden Mamas und decke den Abendbrottisch für alle. Lookie isst sich schon quasi satt an den Käseresten. Der große Mann kommt dazu und wir sitzen in einer fröhlichen Runde zusammen, die Kinder spießen sich ihr Abendbrot zusammen. Danach spielen die Kinder noch ein wenig und um 19.30h gehen alle zurück in ihre Wohnungen nachdem der Sportjung für die anwesenden Mädels noch eine kurze Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat, Lookies Lieblings-Gute-Nacht-Geschichte.

Gegen 20.15h sinken die Kinder ins Bett, aber auf Grund der ganzen Geburstagsaufregung schlafen sie tatsächlich erst um kurz nach 21h beide zusammen im Bett des Sportjungs ein. ❤

Ich folge nur ungefähr eine knappe Stunde später.

Was ein voller, aber zum Schluss hin einfach nur schöner und runder zweiter Geburtstags-Tag.

Noch mehr Tagebuchblogger finden sich bei Fr.Bruellen.

Schwups – wieder ist eine Woche rum

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Es ist im Moment wie verhext. Die Zeit rennt und rennt und rennt und ich bemühe mich, nicht hinterher zu rennen, sondern alles einfach der Reihe nach zu erledigen.

Das klappt sogar ganz gut. Bisher waren wir nachmittags zu unseren diversen Terminen an im Moment vier Tagen unter der Woche auch nicht zu spät, sondern genau richtig. Und das ganz ohne, dass ich den Kindern und mir selber künstlich Stress gemacht hätte. Der Sportjung hat aber auch einen enorm entspannenden Entwicklungsschritt gemacht und springt kaum noch ziellos durch die Gegend, wenn es ans Fertigmachen für Draußen geht, sondern zieht sich _einfach an_. Und die Looki will sowieso immer gern raus. Und sowieso immer hinter dem großen Bruder her. Nur erst unten angekommen, muss man ihr oft den Zahn ziehen, dass sie selber gehen könne. Dann kämen wir nämlich doch zu spät. Aber auf den nachmittäglichen Rückwegen ist dann endlich auch für ihre Schrittlängen genügend Zeit vorhanden.

Leider haben wir hier seit ca. 2 Wochen immer wieder doch recht spürbaren kalten Wind, der Looki vor allem auf dem Fahrrad sehr ärgert. So hatten wir heute ihr zwischen wütend und noch müde und guängelig sein pendelndes Gejammere auf dem Weg zum Klavierunterricht, auf unserem weiteren zum Schuhfachgeschäft – sie brauchte leichtere Schuhe für den am Wochenende angekündigten Temperaturanstieg – und wieder retour nach Hause zu ertragen…

Ab und an trösten wir uns alle dann nach unseren Wegen in der Kälte mit warmen Seelenpflastern wie den obigen. Und dabei hatten wir diesen Winter bisher noch nicht eine Schneeflocke hier! Irgendwie bin ich enttäuscht, dass wir Looki das erste Mal bewusst diesen in ihrem zweiten Lebensjahr nach den Massen in ihrem ersten so gar nicht haben zeigen können. Und auf der anderen Seite bin ich bei all unseren täglichen Wegen dann doch wieder ganz froh, dass diese nicht zugeschneit waren. Ansonsten müssten wir die ja wieder alle zu Fuß meistern, was mich ca. doppelt soviel Zeit kosten würde.

Wir legen auf Grund der ganzen Wege ohne Auto sehr großen Wert auf vernünftige und nicht nur einfach modische Bekleidung und ein gutes Schuhwerk. Immerhin sparen wir uns so auch ein zweites Auto ein, da kann man dann ruhigen Gewissens mehr für die Anziehsachen ausgeben. Immerhin habe ich mittlerweile drei verschieden warme Regenjacken von ganz dünn über „übergangswarm“ bis zu winterwarm. Für Looki gibt es einen Schneeanzug, den wir in diesem Winter auch ohne Schnee regelmäßig für die Fahrradfahrten in der Kälte genutzt haben und noch nutzen, einen Softshellanzug, einen Fleeceanzug und natürlich noch normale Regenhosen (Matschhosen), eine mit Fleece drin, eine ohne. Für den Sportjung gibt es immer mindestens zwei Jacken pro Saison (zum Wechsel bei Nässe und/oder Dreck) plus eine Softshell- und eine Fleecejacke. Auch er besitzt eine Regenhose und eine Schneehose. Ach ja, die besitze ich beide ebenfalls. Mode ist etwas, was ich mir für die Wege so ein klein wenig abgewöhnt habe. Wobei… Eine der Regenjacken ist von Boden. Und meine Schneehose ist in weiß eigentlich auch ganz schick… Aber natürlich eine Schneehose.

Vor einem Jahr, als Looki noch nicht in ihrer Maxigruppe war und außerdem auch noch zu klein, um im Fahrradsitz zu sitzen, da haben wir die Wege ja tatsächlich alle zu Fuß hinter uns gebracht. Das bedeutete für mich morgens einen ersten 3,8km langen Spaziergang bis ca. 8.25h schon immer hinter mir zu haben. Los mussten wir da immer schon um 7.35h. Heute mit dem Rad sind wir erst um 8h los gekommen, aber der Sportjung war trotzdem pünktlich um 8.10h an der Schule. (Die Schule hat hier übrigens eine „flexible“ Anfangszeit zwischen 8-8.15h.) Und gleiches galt es dann mittags erneut zu laufen. An Mittwochen, also Klavierunterrichtstagen, kam ich dann auf ca. 13 gelaufene Kilometer in 160 Minuten. Da wusste ich abends auch immer, was ich den Tag über so gemacht hatte. Jetzt, wo ich Looki auch an drei Tagen die Woche zu ihrer Gruppe bringe, sind es de facto noch mehr Kilometer, aber ich schaffe die mit dem Fahrrad natürlich in einer deutlich kürzeren Zeit.

Manchmal bleibe ich dann einfach das ganze Wochenende in der Wohnung und gehe bei schlechtem Wetter nicht mehr auch nur einen Schritt raus. So wie am letzten Wochenende z.B. Und das genieße ich dann einfach auch und ganz ohne schlechtes Gewissen.

Haushalts-Prokrastination

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Soweit ja nichts ungewöhnliches in einem Haushalt mit Kindern, kleinen Kindern. Aber:Bild

Nun ja, das war irgendwie netter die Seite nachzukolorieren als mit einem quengeligen, weil super krankem Bronchitis-Mädchen „mal eben“ die Waschmaschine zu befüllen, „mal schnell“ die Spülmaschine auszuräumen oder gar „mal gerade eben“ unsere 5-Zimmer-Wohnung durchzusaugen.

Immerhin haben wir mittlerweile dann doch ein wenig die Kurve gekriegt und zumindest schon mal Wäsche vom Ständer abgenommen und gefaltet sowie die Spülmaschine ausgeräumt und einen Snackversuch gemacht. Aber selbst zum Essen ist Looki nicht zu gewinnen. Sonst schafft man es nicht, sich irgendwas in den Mund zu stecken ohne das sie zumindest probieren möchte. Heute ist alles für „Mamma“. Um 11h war sie dann schon so durch, dass ich sie kurzerhand ins Bett gelegt habe und mich direkt daneben, da heute morgen schon um 5.45h eine Stunde eher als gewöhnlich alle Kinder (und damit auch ich) wach waren. Das bringt unseren ganzen Morgenablauf vor der Schule durcheinander. Nach einer Nacht mit mehren Malen Wasser reichen für die noch leicht fiebernde Looki. Nachdem um 6.45h Langeweile und Generve ausbrach, wurde der Sportjung kurzerhand unter die Dusche gesteckt. Etwas was wir sonst immer Abends zusammen erledigen.

So, jetzt ist es eine Stunde weiter und das Mittagessen ist dran. Um 12.25h muss ich Looki dann wecken, damit wir den Sportjung rechtzeitig nach der 5.Stunde abholen können. Heute dankenswerter Weise mal mit dem Auto.

Unser Wochenende so: Party und krank

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Also ich muss ja ehrlich sagen, dass freitags Abends Partys schon ein wenig anstrengend sind. So nach der ganzen Woche, die diese Woche zumindest für mich ja nur eine dreitägige gewesen ist (Schule fing erst Mittwoch wieder an), und dem ganzen Kinder hin und her. Looki war zum wirklich allerersten Mal in ihrer Maxigruppen-Zeit alle drei möglichen Tage (Mi-Fr) ganz allein dort. Weder sie war krank, noch hatte ich dort Dienst als Zweiterzieherin und Köchin, noch war ich selber krank (wie in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien). Wie meine Vormittage dann aussehen, wenn ich erst den Sportjung und dann Looki wegbringe und dann den Sportjung wieder abhole und direkt danach Looki, das beschreibe ich die Tage mal. Kommenden Donnerstag habe ich dann auch direkt wieder einen Dienst.

Na ja, wie auch immer, auf jeden Fall bedeutete es sowohl für mich als auch für den großen Mann einen kleineren Kraftakt uns freitags noch zu einer Party zu bewegen. Looki ins Bett, Kinderfrau empfangen, derweil Rosmarin-Polentaküchlein als gewünschtes Mitbringsel zaubern und schick machen und los. Wir waren nur anderthalb Stunden zu spät und kamen quasi als Letzte an. Aber immerhin: Wir waren mal wieder auf so einer richtigen Party. Alle beide zusammen. Ohne Kinder im Schlepptau. Ohne schwanger zu sein oder noch zu stillen. Zum ersten Mal so richtig auf einer fetten Tanz-Party. Wooohooo!

Das war grooooßaaartig! Also ich für meinen Teil habe tatsächlich getanzt als gäb´s kein Morgen mehr. Wer weiß, wann die nächste Party kommt zu der wir beide gehen können, kein Kind krank ist oder einer von uns.

(Aber es gibt wieder Hoffnung. Viele werden so langsam 40… Und die Kinder sind aus dem Gröbsten raus.)

Tatsächlich blieb ich sogar bis zum Schluss. Der große Mann strich anderthalb Stunden vor mir die Segel. Über den Samstag schweige ich dann lieber. Bin ich halt nicht mehr gewöhnt. Weder ganze 3 Hopfengetränke aus der nächsten Domstadt um die Ecke, noch die Bettgehzeit… Ganz übel war´s natürlich nicht bei der Menge, aber immerhin…

Heute dann zeichnete sich ab, dass Looki schon wieder den nächsten Infekt aus der Maxigruppe mit Heim gebracht hat: Dieses Mal fiebrige Bronchitis. Das erste Kind ihrer Gruppe fiel direkt am 2. Tag mit dieser Erkrankung aus und blieb Daheim, das zweite Kind dann am 3. Tag. Bin mal gespannt, wie lang es sich hält und wie viele Familienmitglieder noch folgen werden…

Rechnen Sie mal nicht die nächsten Tage mit vielen weiteren Beiträgen von hier. Heute ging kaum etwas anderes als Bücher vorlesen, Fingermalen, eine Playlist für eine etwaige eigene Geburtstagsfeier dieses Jahr anlegen (ich bin auf den Geschmack gekommen) und wieder Bücher vorlesen. Da Looki schon längst wieder gerufen hat, sollte ich auch so langsam ins Bett. Liebenswerter Weise hat das aber der große Mann übernommen, ich habe nämlich vorhin den heutigen Polizeiruf gesehen und den muss ich jetzt erst noch durch eine Runde Familienblogs neutralisieren fürchte ich.

Ach, was ich unbedingt noch mitteilen muss: Die Weihnachtsbäume liegen immer noch unabgeholt in unserem Viertel rum. Also ich hätte unseren wirklich gerne noch länger in der Wohnung gehabt!

Und schauen Sie doch ruhig mal wieder auf der „über“-Seite nach, was mich zum Bloggen bewog/wegt und in der Zwischenzeit so geschehen ist als ich nicht bloggte. Ich habe die Seite aktualisiert.

Bleiben Sie gesund!

Adé Weihnachtsbaum!

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Jedes Jahr bin ich wehmütig, wenn ich ihn wieder abschmücke! Außerdem finde ich schade, dass wir ziemlich im Zentrum wohnend, zu den ersten Vierteln gehören, bei denen die Bäume abgeholt werden. Einige Nachbarn stellen ihren Baum deswegen mittlerweile 1-2Wochen vor dem Heiligen Abend auf. Das kommt für mich aber nun auch wieder nicht in Frage. Frühestens am 23.12. darf er in die Wohnung und wird dann des Abends geschmückt. Übrigens zusammen mit den Kindern, denen dies ziemlich viel Spaß macht. Die diesjährige Tanne hatte sehr feine und daher leicht biegsame Äste, so dass das Aufhängen nicht ganz einfach war, weil die Anhänger ganz leicht direkt wieder abrutschten.

Dieses Jahr hat uns der große Mann aus Gründen den Baum erst am 24. vormittags holen können. Zu dem Zeitpunkt litt er allerdings schon unter dem Magen-Virus und hatte auch schon etwas Fieber. Heldenhaft hat er uns den Baum nach Haus geschleppt, noch in den Ständer gesetzt, und ist dann für den Rest des Heiligen Abends-Tages ins Bett gegangen. Das war echt heldenhaft von ihm und ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Adieu, feiner Weihnachtsbaum! Du hast uns sehr gefallen und erfreut. Und gern hätten wir dich noch eine weitere Woche behalten.

Nun wird aus ihm Dünger werden.

Frohes Fest!

Kurzmitteilung

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Starteten wir so in die Adventszeit, so schaut es mittlerweile folgendermaßen aus:Bild

Hach, was hatte ich alles für tolle Pläne in meinem Kopf, was man Feines hätte backen, basteln, ansehen und erleben können. Wäre da nur nicht der ganz normale Wahnsinn äh Alltag gewesen… Starteten wir krank hinein (Grippe), so ging es jetzt auch aus (Magenvirus). Kamen unerwartet Jobs dazwischen. Ganz besonders freue ich mich aber, dass wir uns das zweite Adventswochenende ganz viel Ruhe gegönnt haben, gemeinsam mit den Kindern auf den Weihnachtsmarkt gegangen sind, mitten in den Trubel und zusammen einen spektakuläre Rundsicht genossen haben. Und das ist, was zählt: Zeit nehmen und tatsächlich auch mal etwas stehen lassen und nicht auf Teufel komm raus der eh nicht möglichen Perfektion hinterher hetzen. Und nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn am 23. die Waschmaschine plötzlich eine Fehlermeldung tutet.

Und so freue ich mich auf morgen äh heute, dass wir wie „immer“ mit Freunden zur Wartezeit-Verkürzung brunchen, die Messe mit Krippenspiel besuchen und dann zur Cousine und der dortigen großen Familienfeier fahren werden. Ich bin schon sehr gespannt auf die Gesichter der Kinder!

Allen hier vorbei kommenden Leserinnen wünsche ich ein frohes Fest!

In diesem Jahr: Recycling

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Nein, ich versuche nicht, die Kerzen gleichmäßig bis Weihnachten runter brennen zu lassen, sondern das sind unsere übrig gebliebenen Kerzenreste der letzten drei Jahre. Sie werden schön brav der Reihe nach angezündet. Es gefällt mir erstaunlich gut.

Unsere kleine Lookie besteht sehr häufig darauf, dass wir uns die Kerzen anzünden und das finde ich wiederum sehr schön. Ich mag die Weihnachtszeit sehr. Ich mag das Schmücken und sogar die kurzen Tage, denn dann kann man es sich drinnen so richtig gemütlich machen. Und unsere Adventszeit ist jetzt schon im Entspannungs-Modus angekommen. Keine Hetze mehr, nur noch das tun, was Spaß macht und gerade ohne sich zu beeilen drin ist. Ich genieße gerade sehr.

(Letzte Woche war wirklich sehr, sehr, sehr stressig, denn zu den schon erwähnten Terminen kam noch ein wirklich spontanes Arbeitsangebot. Ich sollte von einem Nachmittag bis zum nächsten Morgen ein Schreiben ins brasilianische Portugiesisch übersetzen – und ich bin keine Übersetzerin… Es hat zum Glück erstaunlich gut funktioniert, wobei ich meine eigenen Fehler ja nicht sehe, sonst hätte ich sie ja nicht gemacht. Aber es gibt niemanden, der mich verbessern kann. Ein der hiesigen Universität angegliedertes Institut erhält ab dem nächsten Frühling ca. 40 brasilianische Austauschstudenten. Es steht im Raum, ob ich die Betreuung übernehme.)

Eigentlich backe ich ja leidenschaftlich gern in der Adventszeit (so um die 6-8 verschiedene Plätzchensorten sonst), aber daran traue ich mich dieses Jahr nicht so wirklich. Die Nachmittage sind irgendwie so kurz geworden und die Kinder, vor allem das kleine, doch schon immer recht müde, so dass ich nicht wirklich vorher sehen kann, ob sie das Backen durchhalten würde. Daher basteln wir dieses Jahr außerordentlich viel. Da kann weder was anbrennen, noch etwas umkommen oder schlecht geraten, wenn man es nicht schnell genug weiter verarbeitet und in der Regel kann man es einfach sofort unterbrechen, wenn man möchte. Hier ist also alles gerade wirklich sehr entspannt.