Lichtblick

Die Shootingqueens rufen dazu auf, Lichtblicke zuzusenden und wollen dafür sogar etwas verlosen.

Da kann ich nicht widerstehen.

Mir fiel sofort unser Herbst 2007 in Kastilien ein, als ich mit dem Schreiben im Internet begann. Ungelogen habe ich dort den schönsten Herbst meines Lebens verbracht. Die Landschaft ist dann wahrlich spektakulär schön dort und entfacht zum Abschied der Sonne ein wahres Farbenfeuerwerk.

Mein Lieblingsbild schicke ich ins Rennen.

Auch wenn ich weiß, dass es einige Mängel bezüglich des Bildausschnitts und der Technik hat. Aber ich liebe die Farben. Zuerst veröffentlicht habe ich es übrigens am 15.11.2007 in meinem ersten Blog.

Bloggen für´s Archiv

Heute morgen zum ersten Mal in diesem Herbst/Winter in der Stadt das Auto vom Raureif befreien müssen.

Ich weiß noch nicht, wie ich das finden soll. So wehmütig war ich kaum jemals zum Jahresende hin. Ich mag dieses Jahr noch nicht gehen lassen. Ich habe das Gefühl, es gibt noch so viel zu lernen, so vieles was nach einem runden Ausgang schreit. Hoffentlich läuft mir die Zeit nicht davon.

Letztes Wochenende an der See

Bild

SAMSUNGNicht auf dem Foto sieht man den pfeifenden kalten Wind, der uns allen drei Erwachsenen und dem Sportjung beißende Kopfschmerzen beschert hat. Looki kann sich dazu noch nicht äußern, die schien aber nur müde nach dem 20 minütigen Ausflug in den Hafen. Man erkennt auch nicht, dass der Sonnenschein jeweils nur kurze Stippvisiten eingelegt hat und es am Samstag ständig heftige Regenschauer gegeben hat. Trotzdem war es ein gelungener und außerordentlich harmonischer Ausflug aus dem Alltagstrott mit meiner Mutter und meiner Schwester samt den Kindern anlässlich des Geburtstags meines Bruders für das Wochenende von Freitag bis Sonntag an die Nordsee hoch zu fahren.

Outing – Vorsicht Wettercontent

Ich mag ja den Blick auf Schnee viel lieber als den auf durchweichten Rasen und nasse Äste. Alles so Grau-in-Grau… Bäh.
Außerdem laufe ich lieber mit dem kleinen Mann durch Schneetreiben zum Kindergarten als durch Regen.
Wenn´s da nur nicht oben drauf die Minustemperaturen gäbe.
Vorgestern dieser sonnige Tag, der tat mal wieder ganz schön gut! Ich habe die sonnigen Tage nicht wirklich seit unserer Rückkehr aus dem Brasilien-Urlaub gezählt, aber ich denke, ich käme nicht mal auf eine ganze Woche (von vieren, die wir wieder hier sind).
So, und ich hoffe, ich komme mit diesem einen Frustbeitrag zum Winterwetter jetzt durch den Rest von diesem.
Ist ja langweilig.

Strandtag

Am Samstag machten wir uns zum Strand auf: Vollbeladen mit Handtüchern, Büchern, Wasser, Sonnenschutz, Sonnenhüten, Kamera, einem Ball, zwei Stühlen und einem Sonnenschirm. Wir befinden uns in Juquehy. Es ist Hochsommer auf der Südhalbkugel, das bedeutet hier in den Subtropen viel Sonne, eine hohe UV-Einstrahlung, die meist zwischen 10 und 12 liegt, aber auch viele Gewitter und damit verbunden viel Regen. Die Straßen hier im Ort sind von der Haupstraße abgesehen aus Erde und ziemlich aufgeweicht. Pfützen und mit jedem Tag tiefer werdende Löcher müssen umfahren werden. Mit Flipflops ausgestattet rutscht man so vor sich hin. Unsere Pousada, eine Pension, liegt ab vom turbulenten Zentrum auf der dem Meer abgewandten Seite der Haupstraße, somit haben wir es dort schön ruhig (abgesehen von den anderen brasilianischen Gästen der Pousada, die nachts die Klimaanlagen durchlaufen lassen). Zum Strand können wir eine Abkürzung unter der Haupstraße durch nehmen und sind auch in 5 Fußminuten am Strand, die sich allerdings ziehen können, wenn das Kind müde, die Sonne höher steht, heißer wird, und die Sachen auch irgendwie schwerer geworden sind. Nebenher flattern blaue Schmetterlinge. Folgt man der Abkürzung kommt man ganz links am Strand raus, wo ein Fluss ins Meer mündet und das Wasser zwar kühler aber schön ruhig und gut für Kinder geeignet ist. Insgesamt ist der Strand in Juquehy gut für einen Urlaub mit Kindern geeignet, weil es nicht steil ins Meer geht, sondern sehr flach. Der Wind war stark und die Wellen türmten sich weiter hintentrotzdem deutlich über mannshoch auf. Das Wasser ist im Moment so warm, dass selbst ich Frostbeule ohne mit der Wimper zu zucken ohne Luftanhalten und ohne Zögern einfach hinein laufe. Am Strand liegend lese ich und beobachte hin und wieder spielende Kinder und die Massen an umherwandernden Paaren, Freundinnnen und Freunden. Es scheint, als wenn der ganze Strand in Bewegung wäre, schwimmend, plantschend, tobend, mit Bällen, Bodyboards, Schüppen und Schaufeln, Gummibooten  und -Tieren, joggend, spazierend und schwatzend. Unter den Schirmen sitzen nur wenige.

Strandkleidchen? Oder lieber ein neuer Sonnenhut?

Eis?

Unser Lieblingseisdealer der Marke Rochinha. Die haben alle exotischen Früchte als Wassereis und ohne Geschmacksverstärker.

Auch die Kunden auf der anderen Seite des Flusses wollen erreicht werden.

Wie wäre es mit einem Teppich?

Oder doch lieber ein gegrillter Maiskolben?

Regelmäßig kommt einer der vielen „fliegenden“ Händler vorbei. Nicht im Bild eingefangen sind noch diverse andere Händler wie Schmuck- oder Hängemattenverkäufer. Eine Familie brachte einen Hund mit an den Strand. In vielen Gegenden ist es eigentlich verboten, denn früher gab es durch die vielen Hund und vor allem der Hinterbleibsel Probleme mit einer bestimmten Sorte Wurm, die sich durch die (menschlichen) Fußsohlen bohrten und Schaden anrichteten. Mittlerweile ist das aber kein Problem mehr, trotzdem laufen viele Brasilianer generell mit Flipflops am Strand, nicht nur wegen der Hitze des Sandes. Dieser Hund nun machte sich einen Spaß daraus Krebse, Caranguejos (Link in port.) auszubuddeln und dann mit ihnen zu spielen. Eigentlich wollten wir nur 2-3 Stündchen am Strand bleiben und die Mittagssonne lieber dösend in der Pousada verbringen. Leider hatten wir nur keine Uhr mit an den Strand genommen und kamen so doch erst gegen 15h zurück. Die Zeit verflog wie im Fluge. Mal ging der große Mann mit dem kleinen vor bis ans Wasser, mal ich. Wir übten über Wellen zu hüpfen, matschten und versuchten Wasserlöcher zu bauen, tobten durch´s Wasser. Pausen zum Nachcremen zum Beispiel wurden nur kurze gemacht. Es war wirklich kurzweilig und als wir gingen, glaubten wir nicht im Traum daran, dass es schon so spät sein könnte. Nachmittags hatten der große und der kleine Mann dann leider einen Sonnenbrand weg. Da, wo die UV-Shirts genau aufhörten, der Rest war auch wieder gut. Leider hat DM den 40er mineralischen Sonnenschutz für Babys nicht mehr im Sortiment. Mit dem hatten wir es in unseren Jahren hier in Brasilien geschafft, dass der kleine Mann keinen Sonnenbrand abbekam. Der extra wasser- und sandfeste 50er Schutz kam da leider nicht gegen an. Somit stand für uns fest, dass wir am Sonntag einen Tag fern ab vom Strand und vor allem der Sonne verbringen würden.

Unterarme und Knie waren nachher rot.