Schnulleralarm!

Am Wochenende habe ich in der taz einen artikel über die unschönen Bestandteile von Schnullern gelesen.

Glücklicher Weise sind wir den Schnuller nun seit dem Sommer los, aber der kleine Mann hatte immerhin alles in allem knapp 3 Jahre an dem Ding gehangen.

In den Schnullern befindet sich der Stoff Bisphenol A, der einem vielleicht bisher aus den Fläschchen bekannt ist.

Es wird angenommen, dass dieser Stoff in den menschlichen Organismus eingreift wie Hormone und Unfruchtbarkeit sowie Brustkrebs begünstigt als auch in die Gehirnentwicklung eingreift. Für einen ausgewachsenen Organismus wiederum soll diese Substanz vollkommen unschädlich sein, also nur in Wachstumsprozesse einwirken können. Je wärmer, saurer oder laugiger, desto besser tritt der Stoff aus.

Soweit ich weiß, hat noch kein Land diese Substanz in Babyartikeln tatsächlich verboten. Bei Fläschchen kann man zumindest auf zwei (soweit mir bekannt) nicht gerade überall vorhandene Produkte ohne Bisphenol A ausweichen. Bei Schnullern ist das bisher nicht möglich, da es bei allen Herstellern in unterschiedlich hoher Konzentration gefunden wurde. Sicher ist auch noch nicht, wieviel die Kinder wirklich über die Schnuller aufnehmen. Mehr als überflüssig aber, da nach meinem Kenntnisstand (Info von einem Chemiker-Freund) dieser Stoff einfach durch andere vorhandene austauschbar wäre.