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Mindestens 3 Herzen bekommt der heutige Tag:

1 Mal für das sonnige Wetter und unseren ersten Barfußtag draußen.

1 Mal für wunderbare Kinder (hätte ich in der letzten Zeit so nicht unbedingt zu vergeben gehabt…)

1 Mal für die weltbesten Nachbarn, die uns (Lookie, Sportjung und mir) heute um 20h mit eigenem Kind zur Schlafenszeit nicht nur Asyl gewährt haben, sondern mir auch noch meine Handtasche inklusive Handy und Hausschlüssel aus dem nächsten Stadtteil bei einer Freundin mit dem Rad geholt haben. Nach einem schönen Spielplatz-Nachmittag wurden wir noch von der Freundin mit ihren beiden Kindern (2+5J) zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Wir kennen sie aus Lookies Maxigruppe. Dort nahm ich zwar unseren Nachmittagsessensbeutel mit, vergaß aber meine Handtasche mit meinem Handy und meinem Hausschlüssel sowie meinem Portemonnaie. Auf halbem Weg (ca. 3km Gesamtentfernung) bemerkte ich das Fehlen, beschloss aber weiter Heim zu radeln mit den müden Kindern. Der große Mann würde bestimmt schon wie in 98% der Fälle in letzter Zeit Daheim sein. War er aber nicht. Und gerade hatte ich auch keinen weiteren Schlüssel in der Nachbarschaft verteilt… Als Adresse von der Freundin konnte ich dem großartigen Nachbarn nur mitgeben „nicht vor Hausnummer 40, auf der linken Straßenseite, Altbau, im ersten Drittel der Straße, vor dem Haus steht ein weißes Kalkhoff Fahrrad mit Fahrrad vor. Und dem Straßennahmen sowie dem Namen auf dem Klingelschild. Er hat es gut gefunden, aber zusammen mit der Freundin nicht direkt meine Tasche… So dass sie noch einmal anriefen (auf dem Handy der Nachbarin natürlich). Kurz hatte ich die Vision von einer auf dem Bordstein abgestellten Tasche beim auf den Fahrrad-Kindersitz setzen von Lookie, die sich aber nicht bewahrheitete. Meine Tasche wurde gefunden. In der Wohnung. Puh.

WMDEDGT 3/14

6.20h aufgestanden und geburtstagsfein angezogen, das Kranksein weg geschminkt.
6.45h Lookie pustet ihre 2 Geburtstagskerzen alleine aus. ❤
Wir frühstücken Geburtstagszebrakuchen und spielen mit den Geschenken.
7.30h der Sportjung zieht sich an und geht pünktlich um 7.45h zu den Nachbarmädchen, die ihn zur Schule mitnehmen. Lookie und ich spielen weiter und zwischendurch räume ich die Küche auf und mache bei meinem Hausarzt einen Termin für heute für mich aus. Daraufhin rufe ich in der Schule an, damit der Sportjung informiert wird, dass er bitte alleine zu Lookies Maxigruppe nach der Schule gehen muss, da ich vermutlich noch beim Arzt sein werde. Den Weg wird er dann das erste Mal alleine gehen müssen.
8.45h Lookie und ich ziehen uns warm an, um mit dem Fahrrad zu ihrer Maxigruppe zu fahren (eigentlich hätte ich dort Elterndienst, aber den habe ich gestern an die Bereitschafts-Mama schweren Herzens abgetreten; ich habe zu starke Schmerzen).
9.03h kommen wir bei Lookies Gruppe an. Dort sind heute alle etwas aufgeregt. Wegen größeren Abrissarbeiten auf dem Nachbargelände müssen wir später unsere dahin angrenzende Wand frei räumen. Wir wissen noch nicht, inwieweit wir die nächsten Tage diese Räume nutzen können. Lookie mag mich nicht so recht gehen lassen.
Um 9.30h bin ich wieder Zuhause und räume weiter auf um später ein bißchen Geburtstag mit den Nachbarinnen aus unserem Haus und deren Mädchen feiern zu können. Das kleine Bad wird auch schnell geputzt.
10.10h fahre ich mit dem Rad zum Arzt und um 11.20h sitze ich immer noch im Wartezimmer… (um 10.30h hatte ich meinen Termin; ich war 5 Min früher da)… Immerhin konnte ich dort diesen Beitrag schon bis hierher schreiben und online stellen. Alles weitere schaffe ich erst am kommenden Abend (6.03.) nachzutragen.

Um 12h kann ich vom Arzt wieder nach Hause fahren. Die Diagnose via Ausschlussverfahren, weil ich für etwaige Röntgenbilder nun wirklich keine Zeit habe: Angebrochene letzte Rippe und unter dem Rippenbogen gequetschte Leber. Beides durch Husten plus eine blöde Bewegung. Na supi. Wenigstens konnten eine Rippenfellentzündung oder sogar Lungenentzündung ausgeschlossen werden. So werde ich nur einige Zeitlang heftige Schmerzen bei jedem Atemzug und allen möglichen Bewegungen haben. Aber die verschriebenen Voltaren-Tabletten lindern deutlich die Schmerzen.

Zwischen 12.10-12.25h wasche ich Trauben, schneide Melonen- und Marmorkuchenwürfel sowie Wurststückchen und packe die schon am Vorabend ausgestochenen Käseherzen sowie die Schaschlikspieße mit einem süßen wilden Foto von Lookie und einer lila-glitzernden 2 zusammen und fahre mit dem Rad zur Maxigruppe. Dort erhalten die Kinder als Geburtstags-Goodie die Foto-Schaschlikspieße gespickt mit den oben aufgeführten Leckereien. Alles kommt gut an.

Im Anschluss an das Abholen besorgt der Sportjung für mich eine Tüte gemischte Brötchen aus der Bäckerei und löst mein Rezept in der Apotheke für mich ein. Wir schlendern Heim, da der Sportjung kein Rad dabei hat. Daheim darf der Große die Pfefferkörner und gegebenenfalls folgende Sendungen auf Kika ansehen. Die Kleine müde Geburtstagsmaus darf mit mir zusammen Mittagsschlaf halten. Es ist jetzt 13.40h. Ich wache um 15h extrem hungrig wieder auf und mache koche schnell Nudeln und wärme eine vom großen Mann selbst gemachte Bolognese-Soße dazu. Lookie wacht kurz darauf auch auf und so essen beide Kinder noch einmal ein wenig Warmes mit. Dabei hatten sie schon Nudeln mit roter Soße in der Maxigruppe gegessen.

Nach der für mich dringend benötigten Stärkung wasche ich mir die Haare, währenddessen kommt schon der große Mann Heim, muss aber noch vom hiesigen Schreibtisch weiterarbeiten. Die Kinder freuen sich trotzdem beide sehr. Der Sportjung saugt für mich einmal die halbe Wohnung durch und ich kann den Geburtstagstisch decken und es gemütlich machen, sprich Chaos aus der Küche wegschaffen (wir haben eine sehr große Wohnküche mit großem Durchgang zum Wohnzimmer). Zwischendurch rufen die Großeltern sowie eine Tante an und singen für Lookie via Telefon, was diese sich andächtig anhört.

Um 17h trudeln die beiden Lieblings-Nachbarinnen aus unserem Mehrfamilienhaus mit ihren Töchtern (3J, 4J, 8J) zu einem späten Kuchenessen ein. Wir müssen ca. 10 Mal wieder die Kuchenkerzen anstecken, weil Lookie sich so gerne feiern lässt, wenn sie diese ausgeblasen hat. Danach wird ausgiebig mit der neuen Knetmaschine gespielt sowie in der Kinderküchen/Puppenecke gespielt. Wir drei Erwachsenen können uns zwischendrin gut unterhalten. Um 18h richte ich auch für diese Runde Trauben, Melonen, Käse-Herzen-Sternen-Schweinchen-Teddys und Wurststückchen mit Hilfe der anderen beiden Mamas und decke den Abendbrottisch für alle. Lookie isst sich schon quasi satt an den Käseresten. Der große Mann kommt dazu und wir sitzen in einer fröhlichen Runde zusammen, die Kinder spießen sich ihr Abendbrot zusammen. Danach spielen die Kinder noch ein wenig und um 19.30h gehen alle zurück in ihre Wohnungen nachdem der Sportjung für die anwesenden Mädels noch eine kurze Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat, Lookies Lieblings-Gute-Nacht-Geschichte.

Gegen 20.15h sinken die Kinder ins Bett, aber auf Grund der ganzen Geburstagsaufregung schlafen sie tatsächlich erst um kurz nach 21h beide zusammen im Bett des Sportjungs ein. ❤

Ich folge nur ungefähr eine knappe Stunde später.

Was ein voller, aber zum Schluss hin einfach nur schöner und runder zweiter Geburtstags-Tag.

Noch mehr Tagebuchblogger finden sich bei Fr.Bruellen.

WMDEDGT? 2/14

Die Kurzzusammenfassung des Tages.

Heute dann einmal Alltag mit kaum Regen dafür aber eisigem Wind (ich weiß nicht, was mir lieber gewesen wäre…) und abends einem ersten Treffen in diesem Jahr mit der allerlängsten und besten Hier-Freundin.
Alles in allem war es ein guter und schöner Tag. Ein Tag ohne Streitereien und Hektik, ohne Stress.

Nun die Langfassung:

Aufgestanden bin ich mit den Kindern um ca. 6.40h. Sobald Looki erwacht und meint, es wäre Morgen möchte sie sofort aus dem Bett springen und in die Küche zum „Njamnjam“. Immer. Sie ist kaum zum Kuscheln zu überzeugen. Zumal der große Mann allermeistens auch schon aufgestanden ist und sie dies natürlich sofort merkt und schon längstens verstanden hat, dass es dann schon in der Küche zur Sache gehen kann. Der Sportjung und ich kommen dagegen eher langsamer aus dem Bett.

Die Kinder gehen also auch heute als erstes in die Küche und werden vom Papa versorgt, ich dagegen gehe immer zuerst ins Bad. Dann ein Zimmertausch zwischen dem Mann und mir und erst dann ziehen die Kinder sich an. Wobei Looki natürlich noch hauptsächlich von uns umgezogen wird. Ausziehen tut sie sich allerdings morgens seit zwei/drei Wochen mit Stolz ganz alleine. So auch heute. Und wie sonst unter der Woche auch mit einem Anziehwettlauf zwischen dem Sportjung und Looki, der in der Regel immer vom Sportjung gewonnen wird. So sind die Kinder in der Regel innerhalb von 3-5 Minuten umgezogen. Zähne müssen morgens natürlich auch noch Daheim geputzt werden und dann müssen wir uns in der Regel ein wenig sputen um uns wind & wetterfest anzuziehen – so auch heute – und endlich los zur Schule zu kommen. Mittwochs geht es immer auf das Fahrrad. Innerhalb von 10 Minuten sind wir heute mit dem Rad an der Schule. Der Sportjung hat es sich zum Ziel gesetzt, genauso schnell wie die Nachbarn im Auto zu sein, mit denen wir quasi zeitgleich starteten. Schlussendlich kommen wir sogar etwas schneller als diese an.  Es geht hauptsächlich durch eine lange 30er Zone, die durch einige Ampeln unterbrochen ist. Der Sportjung fuhr heute deutlich schneller als sonst mit dem Rad, da er unbedingt an dem Wagen der Nachbarn dran bleiben wollte. Er fährt auf dem Bürgersteig, ich fahre mit Looki hinten auf dem Kindersitz auf der Straße. Auf der Kreuzung lasse ich das Auto immer absichtlich vorbei, da die Straße sehr eng ist, aber an der nächsten Ampel holen wir immer wieder auf wegen der Rotphasen. Der Sportjung freut sich natürlich ungemein, dass wir zum Schluss sogar eher an der Schule sind, da die Nachbars-Mädchen vorbildlicherweise unten an der Schul-Straße aus dem Wagen gelassen werden und den Rest des Weges zu Fuß zurück legen müssen.

Auf dem Rückweg unterhalte ich mich die Hälfte des Heimweges mit einer Mutter eines Klassenkameraden des Sportjungs. Daher sind wir Looki und ich erst wieder um 8.25h Daheim. Schnell bekomme ich Looki motiviert, die Treppe in den 2.Stock zu uns hochzugehen – das ist nicht unbedingt jeden Tag so schnell erledigt. Wir pellen uns zügigl aus der warmen Kleidung: Schneeanzug für Looki, Helm und drunter eine dünne Mütze, Handschuhe und dicke Stiefel. Dann räumen wir den Küchentisch ab und lüften unsere Wohnung durch, packen Hausschuhe für Lookis Maxigruppe ein und sammeln dreckige Wäsche ein. Looki bekommt die weiterhin etwas sehr störrischen Kleinkind-Locken vorsichtig entwirrt sprich gebürstet und wir ziehen uns erneut für Draußen angemessen warm wieder an. Das nimmt ja immer so seine Zeit ein im Winter und dann geht es wieder zwei Stockwerke hinab. Das dauert mit einem bald zweijährigen Kleinkind auch so seine Zeit.

Um 9.05h sitzen wir dann endlich wieder auf dem Rad.

Um 9.10h sind wir in ihrer Maxigruppe angekommen und pellen uns erneut aus den warmen Schichten. Ich begleite Looki in ihre Gruppe und helfe dort ein wenig der diensthabenden Mama des Tages beim Richten des Frühstücks und spiele kurz ein wenig mit den Kindern mit. Das ist für Lookis Ankommen in der Gruppe wichtig, aber dann kann ich mich gut und ohne Probleme von ihr verabschieden. Sie geht sehr gerne dorthin.

Da es heute für Looki und die anderen Kinder Nudeln gibt, schmeiße ich meine Kochpläne für meinen morgigen Dienst kurzerhand über den Haufen und kaufe im nächsten Supermarkt Kartoffeln und Porreestangen sowie Tofu-Brat“würstchen“. Den Einkauf bringe ich direkt schnell noch einmal in die Maxigruppe hoch, denn dann muss ich das morgen nicht alles inklusive Frühstück in den Fahrradkorb quetschen.

Ungefähr um 10.05h bin ich wieder zu Hause. Und durchgefroren. Ich mache mir einen Tee und ein zweites kleines Frühstück und wärme mich erst einmal Zeitung lesend auf. Es heißt aber mein kinderfreies Zeitfenster doch möglichst gut auszunutzen und so räume ich weiter Lookis Zimmer um. Wäsche machen, Staubsaugen, wischen, Bäder putzen etc. alles geht besser mit Kindern, als deren Zimmer mit denen umzuräumen, weil sie dann ja umgehend mit allem was man in die Hand nimmt spielen möchten. Looki bekommt jetzt ein größeres Bett (1,40×70). In diesem Zuge muss ein Regal abgebaut werden und der Inhalt musste aufgelöst bzw. zu den Dingen in einem anderen Regal hinzugefügt werden. Außerdem hatte der Sportjung noch Dinge aussortiert, die auch zur kleinen Schwester hinüber sollten. Ich hätte nicht gedacht, in welch zahlreichen Situationen so eine kleine Schwester doch den Sportjung positiv beeinflusst (und hoffe darauf, dass sich Looki später einmal problemloser von im Prinzip zu kleinem/einfachen/nicht mehr altersentsprechendem Spielzeug wird trennen können… ach lassen Sie mir doch meine Hoffnungen, bitte).

Glücklicherweise gibt es noch vom gestrigen Mittagessen Reste bzw. eine Packung Pasta Nobile, so dass ich nicht Zeit zum Kochen opfern muss. Um 11.50h steige ich schon wieder auf´s Rad. Natürlich nicht, ohne mich wieder in diverse Schichten gehüllt zu haben. Immerhin regnet es nicht, obwohl dies für den heutigen Tag angekündigt war. Ich fahre zur Schule und hole dort den Sportjung ab. Der möchte gerne mal wieder mit mir zusammen Looki abholen fahren, also fahren wir dort direkt hin. Es ist jetzt 12.20h. (Ansonsten geht es normalerweise nach Hause und ich springe schnell noch einmal mit ihm hoch und wärme sein Mittagessen bevor ich dann umgehend weiter muss, damit ich Looki ebenfalls rechtzeitig holen kann.)

Um 13.15h sind wir alle Daheim. Looki wird von mir schnell ins Bett zum Schlafen gelegt, dann wärme ich schnell dem Sportjung und mir etwas zum Essen.

Der Sportjung setzt sich danach direkt an seine Hausaufgaben, ich lege mich ebenfalls ein wenig hin. Um 14.50h werde ich wach und bitte den Sportjung seine Klaviersachen zusammenzupacken. Looki muss ich leider wecken und wir ziehen uns erneut etwas Warmes an. Da es nun aber doch regnet, entscheiden wir uns gegen das Fahrrad, sondern nehmen den Kinderwagen und gehen zur Straßenbahn. An der Haltestelle machen der Sportjung und ich nach langer Zeit wieder einmal unser „Automarkenzählspiel“. Er hat sich VWs ausgesucht und ich zähle Audis. Natürlich gewinnt der Sportjung. (Über dieses Spiel werde ich irgendwann sicherlich einmal ausführlicher schreiben, denn es begründete den Autohype des Sportjungs.)

Pünktlich um 15.30h sind wir an der Musikschule.

Looki und ich haben nun eine halbe Stunde Zeit, um schnell beim Lieblingsdrogeristen unseren dortigen Wocheneinkauf zu tätigen und bei diesem Kaffeeröster mit den ständigen Aktionen einen Milchkaffee und zwei Cookies für die Kinder zu kaufen.

um 16h holen wir den Sportjung wieder ab und gehen nun nach Hause. Der Regen hat nämlich schon wieder aufgehört. Zuhause fragt der Sportjung das Nachbarsmädchen aus dem EG, ob sie Zeit und Lust zum Spielen mit ihm hat. Und es folgen anderthalb Stündchen mit wechselnden Kinderkombinationen und Wohnungshoch und -Runters zwischen unseren vier Kindern. Total schön. Zum Schluss bin ich mit Looki und dem kleineren Nachbarsmädchen (4Jahre) unten im EG und unterhalte mich mit der Nachbarin während Looki wunderbar zusammen mit M mit diesen kleineren „Mosaic“-Stöpseln spielt. Der Sportjung und S (8Jahre) sind oben in unserer Wohnung, der große Mann ist mittlerweile auch Zuhause angekommen.

Gegen 18.30h sind alle Kinder wieder auf ihren Etagen und beim Abendessen.

Looki geht gegen 19.15h ins Bett. Ich kuschel noch eine Weile mit ihr und werfe dann noch einmal einen Blick in den Spiegel bevor ich los gehe, um mich mit der besten Freundin, die uns auch damals in Brasilien besucht hat, zu treffen. Ich beschließe mir doch noch ein anderes Oberteil anzuziehen und ziehe mir an diesem Tag um 20h zum mittlerweile 7. Male wieder warme Schichten an.

Die beste Freundin und ich treffen uns in diesem Jahr erst zum ersten Mal. Sie war nämlich mit ihrem Mann mehrere Wochen in Vietnam, Kambodia und Thailand unterwegs. Dementsprechend hatte sie viele interessante Dinge zu erzählen und ich kämpfe in mir das aufkommende Fernweh nieder. Gegen 22.30h bin ich erneut durchgefroren wieder Zuhause und dank der Kälte erst einmal wieder blitzwach. Ich ziehe noch eine kleine Runde durch Kleinbloggersdorf und beginne dann mit dem eigenen Tagebuchbloggen, was ich ungefähr bis zur Tageshälfte schaffe. Dann werde ich durch Lookis Weinen unterbrochen. Nach einer Runde was auch immer wegtrösten gehe ich ebenfalls ins Bett und der Tag ist endlich im Warmen zuende.

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Da ich vor der Vollendung gestern unterbrochen wurde, geht der WMDEDGT? ausnahsmweise erst einen Tag später online. Bitte nicht wundern.

Wer noch tagebuchgebloggt hat, findet man dort bei Frau Bruellen.

Unser Wochenende so: Party und krank

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Also ich muss ja ehrlich sagen, dass freitags Abends Partys schon ein wenig anstrengend sind. So nach der ganzen Woche, die diese Woche zumindest für mich ja nur eine dreitägige gewesen ist (Schule fing erst Mittwoch wieder an), und dem ganzen Kinder hin und her. Looki war zum wirklich allerersten Mal in ihrer Maxigruppen-Zeit alle drei möglichen Tage (Mi-Fr) ganz allein dort. Weder sie war krank, noch hatte ich dort Dienst als Zweiterzieherin und Köchin, noch war ich selber krank (wie in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien). Wie meine Vormittage dann aussehen, wenn ich erst den Sportjung und dann Looki wegbringe und dann den Sportjung wieder abhole und direkt danach Looki, das beschreibe ich die Tage mal. Kommenden Donnerstag habe ich dann auch direkt wieder einen Dienst.

Na ja, wie auch immer, auf jeden Fall bedeutete es sowohl für mich als auch für den großen Mann einen kleineren Kraftakt uns freitags noch zu einer Party zu bewegen. Looki ins Bett, Kinderfrau empfangen, derweil Rosmarin-Polentaküchlein als gewünschtes Mitbringsel zaubern und schick machen und los. Wir waren nur anderthalb Stunden zu spät und kamen quasi als Letzte an. Aber immerhin: Wir waren mal wieder auf so einer richtigen Party. Alle beide zusammen. Ohne Kinder im Schlepptau. Ohne schwanger zu sein oder noch zu stillen. Zum ersten Mal so richtig auf einer fetten Tanz-Party. Wooohooo!

Das war grooooßaaartig! Also ich für meinen Teil habe tatsächlich getanzt als gäb´s kein Morgen mehr. Wer weiß, wann die nächste Party kommt zu der wir beide gehen können, kein Kind krank ist oder einer von uns.

(Aber es gibt wieder Hoffnung. Viele werden so langsam 40… Und die Kinder sind aus dem Gröbsten raus.)

Tatsächlich blieb ich sogar bis zum Schluss. Der große Mann strich anderthalb Stunden vor mir die Segel. Über den Samstag schweige ich dann lieber. Bin ich halt nicht mehr gewöhnt. Weder ganze 3 Hopfengetränke aus der nächsten Domstadt um die Ecke, noch die Bettgehzeit… Ganz übel war´s natürlich nicht bei der Menge, aber immerhin…

Heute dann zeichnete sich ab, dass Looki schon wieder den nächsten Infekt aus der Maxigruppe mit Heim gebracht hat: Dieses Mal fiebrige Bronchitis. Das erste Kind ihrer Gruppe fiel direkt am 2. Tag mit dieser Erkrankung aus und blieb Daheim, das zweite Kind dann am 3. Tag. Bin mal gespannt, wie lang es sich hält und wie viele Familienmitglieder noch folgen werden…

Rechnen Sie mal nicht die nächsten Tage mit vielen weiteren Beiträgen von hier. Heute ging kaum etwas anderes als Bücher vorlesen, Fingermalen, eine Playlist für eine etwaige eigene Geburtstagsfeier dieses Jahr anlegen (ich bin auf den Geschmack gekommen) und wieder Bücher vorlesen. Da Looki schon längst wieder gerufen hat, sollte ich auch so langsam ins Bett. Liebenswerter Weise hat das aber der große Mann übernommen, ich habe nämlich vorhin den heutigen Polizeiruf gesehen und den muss ich jetzt erst noch durch eine Runde Familienblogs neutralisieren fürchte ich.

Ach, was ich unbedingt noch mitteilen muss: Die Weihnachtsbäume liegen immer noch unabgeholt in unserem Viertel rum. Also ich hätte unseren wirklich gerne noch länger in der Wohnung gehabt!

Und schauen Sie doch ruhig mal wieder auf der „über“-Seite nach, was mich zum Bloggen bewog/wegt und in der Zwischenzeit so geschehen ist als ich nicht bloggte. Ich habe die Seite aktualisiert.

Bleiben Sie gesund!

In diesem Jahr: Recycling

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Nein, ich versuche nicht, die Kerzen gleichmäßig bis Weihnachten runter brennen zu lassen, sondern das sind unsere übrig gebliebenen Kerzenreste der letzten drei Jahre. Sie werden schön brav der Reihe nach angezündet. Es gefällt mir erstaunlich gut.

Unsere kleine Lookie besteht sehr häufig darauf, dass wir uns die Kerzen anzünden und das finde ich wiederum sehr schön. Ich mag die Weihnachtszeit sehr. Ich mag das Schmücken und sogar die kurzen Tage, denn dann kann man es sich drinnen so richtig gemütlich machen. Und unsere Adventszeit ist jetzt schon im Entspannungs-Modus angekommen. Keine Hetze mehr, nur noch das tun, was Spaß macht und gerade ohne sich zu beeilen drin ist. Ich genieße gerade sehr.

(Letzte Woche war wirklich sehr, sehr, sehr stressig, denn zu den schon erwähnten Terminen kam noch ein wirklich spontanes Arbeitsangebot. Ich sollte von einem Nachmittag bis zum nächsten Morgen ein Schreiben ins brasilianische Portugiesisch übersetzen – und ich bin keine Übersetzerin… Es hat zum Glück erstaunlich gut funktioniert, wobei ich meine eigenen Fehler ja nicht sehe, sonst hätte ich sie ja nicht gemacht. Aber es gibt niemanden, der mich verbessern kann. Ein der hiesigen Universität angegliedertes Institut erhält ab dem nächsten Frühling ca. 40 brasilianische Austauschstudenten. Es steht im Raum, ob ich die Betreuung übernehme.)

Eigentlich backe ich ja leidenschaftlich gern in der Adventszeit (so um die 6-8 verschiedene Plätzchensorten sonst), aber daran traue ich mich dieses Jahr nicht so wirklich. Die Nachmittage sind irgendwie so kurz geworden und die Kinder, vor allem das kleine, doch schon immer recht müde, so dass ich nicht wirklich vorher sehen kann, ob sie das Backen durchhalten würde. Daher basteln wir dieses Jahr außerordentlich viel. Da kann weder was anbrennen, noch etwas umkommen oder schlecht geraten, wenn man es nicht schnell genug weiter verarbeitet und in der Regel kann man es einfach sofort unterbrechen, wenn man möchte. Hier ist also alles gerade wirklich sehr entspannt.

Im Zeitflug

Wie lang ist es jetzt bitte schön genau her, dass ich den letzten Beitrag geschrieben habe? Ach, egal. Zeitverschwendung nachzusehen. 😉

In der Zwischenzeit ist der große Mann aus Guatemala zurück gekehrt mit jeder Menge neuer Eindrücke, aber auch sehr müde. Die möglichen Zeitfenster um hier im Blog zu schreiben, sind dadurch auch nicht gerade größer geworden. Wobei, die Abwägung fällt da doch noch klar pro großem Mann aus. *grins*

Dann habe ich doch tatsächlich bei der Aktion Lichtblicke von den Shootingqueens gewonnen! Ich freu mich schon auf die Gestaltung eines Fotobuchs. Allerdings bin ich mal gespannt, ob ich vor Weihnachten dafür noch genügend Zeit finde…

Außerdem wäre es meine erste Woche in diesem Jahr gewesen, in der ich das größtmögliche freie Zeitfenster für mich/den Haushalt ohne Kinder am Bein gehabt hätte. Wenn, ja wenn nicht zuerst der große Mann und dann dicht gefolgt vom Sportjung und wieder einen Tag später von der Lookie hier alle eine hoch fiebrige hustende Grippe bekommen hätten. Passend dazu bekam ich es ohne Fieber. Jetzt habe ich in diesem Jahr nur noch einmal die Chance auf drei Werktags-Vormittage mit jeweils 2 einviertel Stunden ganz für mich allein. Das wird die letzte Woche vor Weihnachten sein.

Dann wären da Pläne zu schmieden und in die Tat umzusetzen für die nähere und etwas fernere Zukunft. Das sind keine umwerfenden Pläne, sondern mehr so praktische Eventplanungen. Das nächste davon steht schon diesen Sonntag an und das letzte davon wird unsere Silvesterparty sein… Dazwischen müssen noch letzte Dinge für den Familien-Adventskalender besorgt werden – letzte Möglichkeit dafür morgen früh! – sowie die Weihnachtsgeschenke geordert werden. Für die Nachbarschaft habe ich heute auf einmal fünf (5!) Pakete angenommen und komme mir nun so vor, als wäre ich die letzte, die mit ihren Bestellungen gerade erst beginnt… Immerhin weiß ich schon, was ich bestellen werde. Für Sonntag muss noch gebacken und gebastelt werden und natürlich auch erst noch morgen für eingekauft werden. Aber ich weiß auch zum Glück schon genau was. Wir starten unser diesjähriges Adventsfensterln in der Nachbarschaft. Dabei treffen wir uns an fast allen Tagen bis Weihnachten abends um 18h bei jemand anderem. Es gibt meist Glühwein und Kinderpunsch oder warmen Kakao, vielleicht auch noch eine Kleinigkeit zu essen und es wird feierlich ein hübsch geschmücktes Fenster „geöffnet“. Die Kinder werden sich dann zwar bis Weihnachten jeden Abend von Süßem ernähren, aber es macht wirklich Spaß und stimmt wunderbar auf Weihnachten ein.

Für nächste Woche Dienstag ist dann das nächste zu backen. Für Donnerstag noch eine gemeinsame Eltern-Kind-Bastelsache für die Weihnachtsfeier in der Klasse des Sportjungs zu entwickeln und in meiner Eigenschaft als stellvertretende Elternsprecherin umzusetzen. Wobei ich pendele mich da mittlerweile auf Weihnachtspostkarten ein. Oder doch Weihnachtsbaumanhänger aus Stroh? Ach… Ideen, leichte, sind noch gern gesehen. Es sollte für eine zweite Klasse machbar sein.

Mein Plan ist dann, dass es nach diesem Donnerstag ruhig und besinnlich wird und ich außer meiner Backleidenschaft für Weihnachten nichts mehr nachgehen muss ^^, sondern nur kann, wenn ich es möchte. Wobei… Ich vergaß noch den vormittäglichen Termin am Freitag beim Standesamt zur Hochzeit einer Nachbarsfreundin, der eigentlich auch noch genauer geplant und vorbereitet werden will… Und nachmittags möchte ich mit den Kindern dann – ups, das kann ich jetzt nicht schreiben. Vielleicht liest sie mit. Dafür sollte auch noch gebacken werden.

Zu meiner Ehrenrettung muss ich jetzt mal schreiben, dass ich viele dieser für die nächsten sieben Tage anstehenden Vorhaben ganz geplant und umgesetzt hätte, wenn ich die letzten drei Tage gesunde Kinder hätte in Schule und Maxigruppe bringen können. Aber so ist es wieder wie so oft im Familienalltag: Es kommt irgendwie doch anders, als geplant!

Mit mir um diese Zeit ist noch der Sportjung wach. Er darf die Kinderradio-Nacht hören, die ihm wirklich gut gefällt. Vielleicht wird er gerade ein klitzeklein wenig müde. Ich denke, er wird trotzdem bis zum Ende durchhalten. Heute hatte er seit Dienstag wieder seinen ersten fieberfreien Tag und da scheint sich doch einiges an Energie aufgestaut zu haben, was noch abgebaut sein möchte. Nicht nur die vielen Lieder zwischendurch animieren ihn zum mittanzen, sondern er tigert auch so oft um das Sofa, in die Küche und die Diele. Ich bekomme überhin gefühlt alle zwei Minuten Fragen gestellt, etwas nacherzählt (ich kann es selber hören, zwischen Wohnzimmer und Küche, in der ich sitze, ist ein großer, offener Durchgang) oder vorgetanzt oder nachgesehen, wie viel Zeit noch verbleibt… Irgendwie hatte ich mir das entspannter vorgestellt und wollte doch mehr geschafft haben. Aber seine Tanzeinheiten sind echt nicht schlecht. Ihr verpasst was. 😉

Am Besten ich mache jetzt gleich „richtig“ Feierabend und setz mich dazu bzw. begebe mich wie er richtig in die Sendung. Also, bis bald. Wundert Euch nicht, wenn es wieder etwas dauert mit dem Schreiben. Ich stecke dann in den oben angesprochenen Plänen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne und besinnliche Adventszeit!