WMDEDGT 3/14

6.20h aufgestanden und geburtstagsfein angezogen, das Kranksein weg geschminkt.
6.45h Lookie pustet ihre 2 Geburtstagskerzen alleine aus. ❤
Wir frühstücken Geburtstagszebrakuchen und spielen mit den Geschenken.
7.30h der Sportjung zieht sich an und geht pünktlich um 7.45h zu den Nachbarmädchen, die ihn zur Schule mitnehmen. Lookie und ich spielen weiter und zwischendurch räume ich die Küche auf und mache bei meinem Hausarzt einen Termin für heute für mich aus. Daraufhin rufe ich in der Schule an, damit der Sportjung informiert wird, dass er bitte alleine zu Lookies Maxigruppe nach der Schule gehen muss, da ich vermutlich noch beim Arzt sein werde. Den Weg wird er dann das erste Mal alleine gehen müssen.
8.45h Lookie und ich ziehen uns warm an, um mit dem Fahrrad zu ihrer Maxigruppe zu fahren (eigentlich hätte ich dort Elterndienst, aber den habe ich gestern an die Bereitschafts-Mama schweren Herzens abgetreten; ich habe zu starke Schmerzen).
9.03h kommen wir bei Lookies Gruppe an. Dort sind heute alle etwas aufgeregt. Wegen größeren Abrissarbeiten auf dem Nachbargelände müssen wir später unsere dahin angrenzende Wand frei räumen. Wir wissen noch nicht, inwieweit wir die nächsten Tage diese Räume nutzen können. Lookie mag mich nicht so recht gehen lassen.
Um 9.30h bin ich wieder Zuhause und räume weiter auf um später ein bißchen Geburtstag mit den Nachbarinnen aus unserem Haus und deren Mädchen feiern zu können. Das kleine Bad wird auch schnell geputzt.
10.10h fahre ich mit dem Rad zum Arzt und um 11.20h sitze ich immer noch im Wartezimmer… (um 10.30h hatte ich meinen Termin; ich war 5 Min früher da)… Immerhin konnte ich dort diesen Beitrag schon bis hierher schreiben und online stellen. Alles weitere schaffe ich erst am kommenden Abend (6.03.) nachzutragen.

Um 12h kann ich vom Arzt wieder nach Hause fahren. Die Diagnose via Ausschlussverfahren, weil ich für etwaige Röntgenbilder nun wirklich keine Zeit habe: Angebrochene letzte Rippe und unter dem Rippenbogen gequetschte Leber. Beides durch Husten plus eine blöde Bewegung. Na supi. Wenigstens konnten eine Rippenfellentzündung oder sogar Lungenentzündung ausgeschlossen werden. So werde ich nur einige Zeitlang heftige Schmerzen bei jedem Atemzug und allen möglichen Bewegungen haben. Aber die verschriebenen Voltaren-Tabletten lindern deutlich die Schmerzen.

Zwischen 12.10-12.25h wasche ich Trauben, schneide Melonen- und Marmorkuchenwürfel sowie Wurststückchen und packe die schon am Vorabend ausgestochenen Käseherzen sowie die Schaschlikspieße mit einem süßen wilden Foto von Lookie und einer lila-glitzernden 2 zusammen und fahre mit dem Rad zur Maxigruppe. Dort erhalten die Kinder als Geburtstags-Goodie die Foto-Schaschlikspieße gespickt mit den oben aufgeführten Leckereien. Alles kommt gut an.

Im Anschluss an das Abholen besorgt der Sportjung für mich eine Tüte gemischte Brötchen aus der Bäckerei und löst mein Rezept in der Apotheke für mich ein. Wir schlendern Heim, da der Sportjung kein Rad dabei hat. Daheim darf der Große die Pfefferkörner und gegebenenfalls folgende Sendungen auf Kika ansehen. Die Kleine müde Geburtstagsmaus darf mit mir zusammen Mittagsschlaf halten. Es ist jetzt 13.40h. Ich wache um 15h extrem hungrig wieder auf und mache koche schnell Nudeln und wärme eine vom großen Mann selbst gemachte Bolognese-Soße dazu. Lookie wacht kurz darauf auch auf und so essen beide Kinder noch einmal ein wenig Warmes mit. Dabei hatten sie schon Nudeln mit roter Soße in der Maxigruppe gegessen.

Nach der für mich dringend benötigten Stärkung wasche ich mir die Haare, währenddessen kommt schon der große Mann Heim, muss aber noch vom hiesigen Schreibtisch weiterarbeiten. Die Kinder freuen sich trotzdem beide sehr. Der Sportjung saugt für mich einmal die halbe Wohnung durch und ich kann den Geburtstagstisch decken und es gemütlich machen, sprich Chaos aus der Küche wegschaffen (wir haben eine sehr große Wohnküche mit großem Durchgang zum Wohnzimmer). Zwischendurch rufen die Großeltern sowie eine Tante an und singen für Lookie via Telefon, was diese sich andächtig anhört.

Um 17h trudeln die beiden Lieblings-Nachbarinnen aus unserem Mehrfamilienhaus mit ihren Töchtern (3J, 4J, 8J) zu einem späten Kuchenessen ein. Wir müssen ca. 10 Mal wieder die Kuchenkerzen anstecken, weil Lookie sich so gerne feiern lässt, wenn sie diese ausgeblasen hat. Danach wird ausgiebig mit der neuen Knetmaschine gespielt sowie in der Kinderküchen/Puppenecke gespielt. Wir drei Erwachsenen können uns zwischendrin gut unterhalten. Um 18h richte ich auch für diese Runde Trauben, Melonen, Käse-Herzen-Sternen-Schweinchen-Teddys und Wurststückchen mit Hilfe der anderen beiden Mamas und decke den Abendbrottisch für alle. Lookie isst sich schon quasi satt an den Käseresten. Der große Mann kommt dazu und wir sitzen in einer fröhlichen Runde zusammen, die Kinder spießen sich ihr Abendbrot zusammen. Danach spielen die Kinder noch ein wenig und um 19.30h gehen alle zurück in ihre Wohnungen nachdem der Sportjung für die anwesenden Mädels noch eine kurze Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat, Lookies Lieblings-Gute-Nacht-Geschichte.

Gegen 20.15h sinken die Kinder ins Bett, aber auf Grund der ganzen Geburstagsaufregung schlafen sie tatsächlich erst um kurz nach 21h beide zusammen im Bett des Sportjungs ein. ❤

Ich folge nur ungefähr eine knappe Stunde später.

Was ein voller, aber zum Schluss hin einfach nur schöner und runder zweiter Geburtstags-Tag.

Noch mehr Tagebuchblogger finden sich bei Fr.Bruellen.

Schwups – wieder ist eine Woche rum

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Es ist im Moment wie verhext. Die Zeit rennt und rennt und rennt und ich bemühe mich, nicht hinterher zu rennen, sondern alles einfach der Reihe nach zu erledigen.

Das klappt sogar ganz gut. Bisher waren wir nachmittags zu unseren diversen Terminen an im Moment vier Tagen unter der Woche auch nicht zu spät, sondern genau richtig. Und das ganz ohne, dass ich den Kindern und mir selber künstlich Stress gemacht hätte. Der Sportjung hat aber auch einen enorm entspannenden Entwicklungsschritt gemacht und springt kaum noch ziellos durch die Gegend, wenn es ans Fertigmachen für Draußen geht, sondern zieht sich _einfach an_. Und die Looki will sowieso immer gern raus. Und sowieso immer hinter dem großen Bruder her. Nur erst unten angekommen, muss man ihr oft den Zahn ziehen, dass sie selber gehen könne. Dann kämen wir nämlich doch zu spät. Aber auf den nachmittäglichen Rückwegen ist dann endlich auch für ihre Schrittlängen genügend Zeit vorhanden.

Leider haben wir hier seit ca. 2 Wochen immer wieder doch recht spürbaren kalten Wind, der Looki vor allem auf dem Fahrrad sehr ärgert. So hatten wir heute ihr zwischen wütend und noch müde und guängelig sein pendelndes Gejammere auf dem Weg zum Klavierunterricht, auf unserem weiteren zum Schuhfachgeschäft – sie brauchte leichtere Schuhe für den am Wochenende angekündigten Temperaturanstieg – und wieder retour nach Hause zu ertragen…

Ab und an trösten wir uns alle dann nach unseren Wegen in der Kälte mit warmen Seelenpflastern wie den obigen. Und dabei hatten wir diesen Winter bisher noch nicht eine Schneeflocke hier! Irgendwie bin ich enttäuscht, dass wir Looki das erste Mal bewusst diesen in ihrem zweiten Lebensjahr nach den Massen in ihrem ersten so gar nicht haben zeigen können. Und auf der anderen Seite bin ich bei all unseren täglichen Wegen dann doch wieder ganz froh, dass diese nicht zugeschneit waren. Ansonsten müssten wir die ja wieder alle zu Fuß meistern, was mich ca. doppelt soviel Zeit kosten würde.

Wir legen auf Grund der ganzen Wege ohne Auto sehr großen Wert auf vernünftige und nicht nur einfach modische Bekleidung und ein gutes Schuhwerk. Immerhin sparen wir uns so auch ein zweites Auto ein, da kann man dann ruhigen Gewissens mehr für die Anziehsachen ausgeben. Immerhin habe ich mittlerweile drei verschieden warme Regenjacken von ganz dünn über „übergangswarm“ bis zu winterwarm. Für Looki gibt es einen Schneeanzug, den wir in diesem Winter auch ohne Schnee regelmäßig für die Fahrradfahrten in der Kälte genutzt haben und noch nutzen, einen Softshellanzug, einen Fleeceanzug und natürlich noch normale Regenhosen (Matschhosen), eine mit Fleece drin, eine ohne. Für den Sportjung gibt es immer mindestens zwei Jacken pro Saison (zum Wechsel bei Nässe und/oder Dreck) plus eine Softshell- und eine Fleecejacke. Auch er besitzt eine Regenhose und eine Schneehose. Ach ja, die besitze ich beide ebenfalls. Mode ist etwas, was ich mir für die Wege so ein klein wenig abgewöhnt habe. Wobei… Eine der Regenjacken ist von Boden. Und meine Schneehose ist in weiß eigentlich auch ganz schick… Aber natürlich eine Schneehose.

Vor einem Jahr, als Looki noch nicht in ihrer Maxigruppe war und außerdem auch noch zu klein, um im Fahrradsitz zu sitzen, da haben wir die Wege ja tatsächlich alle zu Fuß hinter uns gebracht. Das bedeutete für mich morgens einen ersten 3,8km langen Spaziergang bis ca. 8.25h schon immer hinter mir zu haben. Los mussten wir da immer schon um 7.35h. Heute mit dem Rad sind wir erst um 8h los gekommen, aber der Sportjung war trotzdem pünktlich um 8.10h an der Schule. (Die Schule hat hier übrigens eine „flexible“ Anfangszeit zwischen 8-8.15h.) Und gleiches galt es dann mittags erneut zu laufen. An Mittwochen, also Klavierunterrichtstagen, kam ich dann auf ca. 13 gelaufene Kilometer in 160 Minuten. Da wusste ich abends auch immer, was ich den Tag über so gemacht hatte. Jetzt, wo ich Looki auch an drei Tagen die Woche zu ihrer Gruppe bringe, sind es de facto noch mehr Kilometer, aber ich schaffe die mit dem Fahrrad natürlich in einer deutlich kürzeren Zeit.

Manchmal bleibe ich dann einfach das ganze Wochenende in der Wohnung und gehe bei schlechtem Wetter nicht mehr auch nur einen Schritt raus. So wie am letzten Wochenende z.B. Und das genieße ich dann einfach auch und ganz ohne schlechtes Gewissen.

WMDEDGT? 2/14

Die Kurzzusammenfassung des Tages.

Heute dann einmal Alltag mit kaum Regen dafür aber eisigem Wind (ich weiß nicht, was mir lieber gewesen wäre…) und abends einem ersten Treffen in diesem Jahr mit der allerlängsten und besten Hier-Freundin.
Alles in allem war es ein guter und schöner Tag. Ein Tag ohne Streitereien und Hektik, ohne Stress.

Nun die Langfassung:

Aufgestanden bin ich mit den Kindern um ca. 6.40h. Sobald Looki erwacht und meint, es wäre Morgen möchte sie sofort aus dem Bett springen und in die Küche zum „Njamnjam“. Immer. Sie ist kaum zum Kuscheln zu überzeugen. Zumal der große Mann allermeistens auch schon aufgestanden ist und sie dies natürlich sofort merkt und schon längstens verstanden hat, dass es dann schon in der Küche zur Sache gehen kann. Der Sportjung und ich kommen dagegen eher langsamer aus dem Bett.

Die Kinder gehen also auch heute als erstes in die Küche und werden vom Papa versorgt, ich dagegen gehe immer zuerst ins Bad. Dann ein Zimmertausch zwischen dem Mann und mir und erst dann ziehen die Kinder sich an. Wobei Looki natürlich noch hauptsächlich von uns umgezogen wird. Ausziehen tut sie sich allerdings morgens seit zwei/drei Wochen mit Stolz ganz alleine. So auch heute. Und wie sonst unter der Woche auch mit einem Anziehwettlauf zwischen dem Sportjung und Looki, der in der Regel immer vom Sportjung gewonnen wird. So sind die Kinder in der Regel innerhalb von 3-5 Minuten umgezogen. Zähne müssen morgens natürlich auch noch Daheim geputzt werden und dann müssen wir uns in der Regel ein wenig sputen um uns wind & wetterfest anzuziehen – so auch heute – und endlich los zur Schule zu kommen. Mittwochs geht es immer auf das Fahrrad. Innerhalb von 10 Minuten sind wir heute mit dem Rad an der Schule. Der Sportjung hat es sich zum Ziel gesetzt, genauso schnell wie die Nachbarn im Auto zu sein, mit denen wir quasi zeitgleich starteten. Schlussendlich kommen wir sogar etwas schneller als diese an.  Es geht hauptsächlich durch eine lange 30er Zone, die durch einige Ampeln unterbrochen ist. Der Sportjung fuhr heute deutlich schneller als sonst mit dem Rad, da er unbedingt an dem Wagen der Nachbarn dran bleiben wollte. Er fährt auf dem Bürgersteig, ich fahre mit Looki hinten auf dem Kindersitz auf der Straße. Auf der Kreuzung lasse ich das Auto immer absichtlich vorbei, da die Straße sehr eng ist, aber an der nächsten Ampel holen wir immer wieder auf wegen der Rotphasen. Der Sportjung freut sich natürlich ungemein, dass wir zum Schluss sogar eher an der Schule sind, da die Nachbars-Mädchen vorbildlicherweise unten an der Schul-Straße aus dem Wagen gelassen werden und den Rest des Weges zu Fuß zurück legen müssen.

Auf dem Rückweg unterhalte ich mich die Hälfte des Heimweges mit einer Mutter eines Klassenkameraden des Sportjungs. Daher sind wir Looki und ich erst wieder um 8.25h Daheim. Schnell bekomme ich Looki motiviert, die Treppe in den 2.Stock zu uns hochzugehen – das ist nicht unbedingt jeden Tag so schnell erledigt. Wir pellen uns zügigl aus der warmen Kleidung: Schneeanzug für Looki, Helm und drunter eine dünne Mütze, Handschuhe und dicke Stiefel. Dann räumen wir den Küchentisch ab und lüften unsere Wohnung durch, packen Hausschuhe für Lookis Maxigruppe ein und sammeln dreckige Wäsche ein. Looki bekommt die weiterhin etwas sehr störrischen Kleinkind-Locken vorsichtig entwirrt sprich gebürstet und wir ziehen uns erneut für Draußen angemessen warm wieder an. Das nimmt ja immer so seine Zeit ein im Winter und dann geht es wieder zwei Stockwerke hinab. Das dauert mit einem bald zweijährigen Kleinkind auch so seine Zeit.

Um 9.05h sitzen wir dann endlich wieder auf dem Rad.

Um 9.10h sind wir in ihrer Maxigruppe angekommen und pellen uns erneut aus den warmen Schichten. Ich begleite Looki in ihre Gruppe und helfe dort ein wenig der diensthabenden Mama des Tages beim Richten des Frühstücks und spiele kurz ein wenig mit den Kindern mit. Das ist für Lookis Ankommen in der Gruppe wichtig, aber dann kann ich mich gut und ohne Probleme von ihr verabschieden. Sie geht sehr gerne dorthin.

Da es heute für Looki und die anderen Kinder Nudeln gibt, schmeiße ich meine Kochpläne für meinen morgigen Dienst kurzerhand über den Haufen und kaufe im nächsten Supermarkt Kartoffeln und Porreestangen sowie Tofu-Brat“würstchen“. Den Einkauf bringe ich direkt schnell noch einmal in die Maxigruppe hoch, denn dann muss ich das morgen nicht alles inklusive Frühstück in den Fahrradkorb quetschen.

Ungefähr um 10.05h bin ich wieder zu Hause. Und durchgefroren. Ich mache mir einen Tee und ein zweites kleines Frühstück und wärme mich erst einmal Zeitung lesend auf. Es heißt aber mein kinderfreies Zeitfenster doch möglichst gut auszunutzen und so räume ich weiter Lookis Zimmer um. Wäsche machen, Staubsaugen, wischen, Bäder putzen etc. alles geht besser mit Kindern, als deren Zimmer mit denen umzuräumen, weil sie dann ja umgehend mit allem was man in die Hand nimmt spielen möchten. Looki bekommt jetzt ein größeres Bett (1,40×70). In diesem Zuge muss ein Regal abgebaut werden und der Inhalt musste aufgelöst bzw. zu den Dingen in einem anderen Regal hinzugefügt werden. Außerdem hatte der Sportjung noch Dinge aussortiert, die auch zur kleinen Schwester hinüber sollten. Ich hätte nicht gedacht, in welch zahlreichen Situationen so eine kleine Schwester doch den Sportjung positiv beeinflusst (und hoffe darauf, dass sich Looki später einmal problemloser von im Prinzip zu kleinem/einfachen/nicht mehr altersentsprechendem Spielzeug wird trennen können… ach lassen Sie mir doch meine Hoffnungen, bitte).

Glücklicherweise gibt es noch vom gestrigen Mittagessen Reste bzw. eine Packung Pasta Nobile, so dass ich nicht Zeit zum Kochen opfern muss. Um 11.50h steige ich schon wieder auf´s Rad. Natürlich nicht, ohne mich wieder in diverse Schichten gehüllt zu haben. Immerhin regnet es nicht, obwohl dies für den heutigen Tag angekündigt war. Ich fahre zur Schule und hole dort den Sportjung ab. Der möchte gerne mal wieder mit mir zusammen Looki abholen fahren, also fahren wir dort direkt hin. Es ist jetzt 12.20h. (Ansonsten geht es normalerweise nach Hause und ich springe schnell noch einmal mit ihm hoch und wärme sein Mittagessen bevor ich dann umgehend weiter muss, damit ich Looki ebenfalls rechtzeitig holen kann.)

Um 13.15h sind wir alle Daheim. Looki wird von mir schnell ins Bett zum Schlafen gelegt, dann wärme ich schnell dem Sportjung und mir etwas zum Essen.

Der Sportjung setzt sich danach direkt an seine Hausaufgaben, ich lege mich ebenfalls ein wenig hin. Um 14.50h werde ich wach und bitte den Sportjung seine Klaviersachen zusammenzupacken. Looki muss ich leider wecken und wir ziehen uns erneut etwas Warmes an. Da es nun aber doch regnet, entscheiden wir uns gegen das Fahrrad, sondern nehmen den Kinderwagen und gehen zur Straßenbahn. An der Haltestelle machen der Sportjung und ich nach langer Zeit wieder einmal unser „Automarkenzählspiel“. Er hat sich VWs ausgesucht und ich zähle Audis. Natürlich gewinnt der Sportjung. (Über dieses Spiel werde ich irgendwann sicherlich einmal ausführlicher schreiben, denn es begründete den Autohype des Sportjungs.)

Pünktlich um 15.30h sind wir an der Musikschule.

Looki und ich haben nun eine halbe Stunde Zeit, um schnell beim Lieblingsdrogeristen unseren dortigen Wocheneinkauf zu tätigen und bei diesem Kaffeeröster mit den ständigen Aktionen einen Milchkaffee und zwei Cookies für die Kinder zu kaufen.

um 16h holen wir den Sportjung wieder ab und gehen nun nach Hause. Der Regen hat nämlich schon wieder aufgehört. Zuhause fragt der Sportjung das Nachbarsmädchen aus dem EG, ob sie Zeit und Lust zum Spielen mit ihm hat. Und es folgen anderthalb Stündchen mit wechselnden Kinderkombinationen und Wohnungshoch und -Runters zwischen unseren vier Kindern. Total schön. Zum Schluss bin ich mit Looki und dem kleineren Nachbarsmädchen (4Jahre) unten im EG und unterhalte mich mit der Nachbarin während Looki wunderbar zusammen mit M mit diesen kleineren „Mosaic“-Stöpseln spielt. Der Sportjung und S (8Jahre) sind oben in unserer Wohnung, der große Mann ist mittlerweile auch Zuhause angekommen.

Gegen 18.30h sind alle Kinder wieder auf ihren Etagen und beim Abendessen.

Looki geht gegen 19.15h ins Bett. Ich kuschel noch eine Weile mit ihr und werfe dann noch einmal einen Blick in den Spiegel bevor ich los gehe, um mich mit der besten Freundin, die uns auch damals in Brasilien besucht hat, zu treffen. Ich beschließe mir doch noch ein anderes Oberteil anzuziehen und ziehe mir an diesem Tag um 20h zum mittlerweile 7. Male wieder warme Schichten an.

Die beste Freundin und ich treffen uns in diesem Jahr erst zum ersten Mal. Sie war nämlich mit ihrem Mann mehrere Wochen in Vietnam, Kambodia und Thailand unterwegs. Dementsprechend hatte sie viele interessante Dinge zu erzählen und ich kämpfe in mir das aufkommende Fernweh nieder. Gegen 22.30h bin ich erneut durchgefroren wieder Zuhause und dank der Kälte erst einmal wieder blitzwach. Ich ziehe noch eine kleine Runde durch Kleinbloggersdorf und beginne dann mit dem eigenen Tagebuchbloggen, was ich ungefähr bis zur Tageshälfte schaffe. Dann werde ich durch Lookis Weinen unterbrochen. Nach einer Runde was auch immer wegtrösten gehe ich ebenfalls ins Bett und der Tag ist endlich im Warmen zuende.

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Da ich vor der Vollendung gestern unterbrochen wurde, geht der WMDEDGT? ausnahsmweise erst einen Tag später online. Bitte nicht wundern.

Wer noch tagebuchgebloggt hat, findet man dort bei Frau Bruellen.

Ein bißchen viel .

Bezeichnend ist vielleicht für diese Woche folgende Situation:

Abends im Dunkeln beim Hineingehen mit der EG-Nachbarin und ihren Mädchen frage ich panisch als einige Kinder sich plötzlich schnell entfernen unter ihnen der Sportjung, der aber auch noch allein draußen bleiben darf: „Du, EG-Nachbarin, wo ist denn Looki?“

Deren lila Schneeanzug sah ich nämlich nicht wegflitzen oder war sie schon um die Ecke hinter dem Bruder her? Und außerdem näherte sich auch ein Auto.

EG-Nachbarin guckt mich groß an.

Die große Tochter der EG-Nachbarin sagt aber netterweise recht nüchtern: „Die hast Du doch auf dem Arm!“

Das bleibt jetzt wahrscheinlich bis zu meinem Lebensende der persönliche familieninterne/nachbarschaftsinterne running gag… Gnarf.

So, und jetzt befinden wir uns aktuell pünktlich zum Wochenende im 4. Infekt seit Weihnachten.

Ich versuche hartnäckig nicht mürbe zu werden und den Haushalt am kompletten Untergang bzw. der vollständigen Verwahrlosung zu bewahren. Und selber sollte ich wohl auch mal wieder mehr schlafen. Am besten bestimmt am Stück. Ich geh es jetzt mal versuchen.

Gute Nacht!

Haushalts-Prokrastination

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Soweit ja nichts ungewöhnliches in einem Haushalt mit Kindern, kleinen Kindern. Aber:Bild

Nun ja, das war irgendwie netter die Seite nachzukolorieren als mit einem quengeligen, weil super krankem Bronchitis-Mädchen „mal eben“ die Waschmaschine zu befüllen, „mal schnell“ die Spülmaschine auszuräumen oder gar „mal gerade eben“ unsere 5-Zimmer-Wohnung durchzusaugen.

Immerhin haben wir mittlerweile dann doch ein wenig die Kurve gekriegt und zumindest schon mal Wäsche vom Ständer abgenommen und gefaltet sowie die Spülmaschine ausgeräumt und einen Snackversuch gemacht. Aber selbst zum Essen ist Looki nicht zu gewinnen. Sonst schafft man es nicht, sich irgendwas in den Mund zu stecken ohne das sie zumindest probieren möchte. Heute ist alles für „Mamma“. Um 11h war sie dann schon so durch, dass ich sie kurzerhand ins Bett gelegt habe und mich direkt daneben, da heute morgen schon um 5.45h eine Stunde eher als gewöhnlich alle Kinder (und damit auch ich) wach waren. Das bringt unseren ganzen Morgenablauf vor der Schule durcheinander. Nach einer Nacht mit mehren Malen Wasser reichen für die noch leicht fiebernde Looki. Nachdem um 6.45h Langeweile und Generve ausbrach, wurde der Sportjung kurzerhand unter die Dusche gesteckt. Etwas was wir sonst immer Abends zusammen erledigen.

So, jetzt ist es eine Stunde weiter und das Mittagessen ist dran. Um 12.25h muss ich Looki dann wecken, damit wir den Sportjung rechtzeitig nach der 5.Stunde abholen können. Heute dankenswerter Weise mal mit dem Auto.

Der Sportjung

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Während wir anderen drei Familienmitglieder gerade mit den Krankheiten abwechseln (Magen erst ich, dann der große Mann/Nebenhöhlen Looki und ich/Bronchitis Looki) geht es dem Sportjung blendend. Zum Glück!

In der bloglosen Zwischenzeit brach er sich genau zwei Monate vor der Einschulung einen Arm. Der Bruch war aber gerade rechtzeitig wieder verheilt. Gebrochen hat er sich diesen beim Halten eines Balles als Torwart beim nachmittäglichen Fußballspielen auf der Straße.

Seine Hobbys sind: Hockey spielen, Modern Dance tanzen, Klavier spielen, auf der Straße Fußball spielen oder driftender Weise mit dem Fahrrad unterwegs sein. In der letzten längeren Abwesenheit des großen Mannes in Guatemala hat er sich bei letzterem von mir unbemerkt den Hinterreifen inklusive Schlauch komplett durch gefetzt. Beim sponsored walk open end seiner Grundschule hat er uns alle arm gelaufen: Bei bestem Laufwetter (18Grad und bewölkt) lief er Runde um Runde unabkürzbar um einen See. Schlussendlich waren das ganze 41 Runden, das bedeuteten umgerechnet 14km und 350m. Uns Sponsoren hatte er angekündet, er würde so maximal 7-10 Runden laufen. Weil 12 Runden mussten sie kurz zuvor beim Hockey mal strafweise laufen und das wäre ziemlich sehr anstrengend gewesen. Ich hätte zu Bedenken sollen, dass die Wetterbedingungen damals sonnig waren und es zusätzlich zum eigentlichen Training stattgefunden hat. An dieser Stelle möchte ich Ihnen dringend davon abraten, Ihre Kinder Sponsoren in der Nachbarschaft suchen zu lassen. Das kann nach solch einer gerade beschriebenen Aktion … ein wenig unangenehm sein. Wenn natürlich auch händelbar. Ich gehe auch fest davon aus, dass die Schule das nächste Mal eine zeitliche Begrenzung in das Event aufnehmen wird. 😉 Es waren doch einige Eltern… sehr sehr stolz auf ihre Kinder.

Der Name des Sportjung ist also wirklich nicht weit hergeholt. Zeitlich fehlt mir jetzt allerdings die Überleitung zu seiner Obsession: den Autos. Das also bei nächster Gelegenheit. 

Unser Wochenende so: Party und krank

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Also ich muss ja ehrlich sagen, dass freitags Abends Partys schon ein wenig anstrengend sind. So nach der ganzen Woche, die diese Woche zumindest für mich ja nur eine dreitägige gewesen ist (Schule fing erst Mittwoch wieder an), und dem ganzen Kinder hin und her. Looki war zum wirklich allerersten Mal in ihrer Maxigruppen-Zeit alle drei möglichen Tage (Mi-Fr) ganz allein dort. Weder sie war krank, noch hatte ich dort Dienst als Zweiterzieherin und Köchin, noch war ich selber krank (wie in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien). Wie meine Vormittage dann aussehen, wenn ich erst den Sportjung und dann Looki wegbringe und dann den Sportjung wieder abhole und direkt danach Looki, das beschreibe ich die Tage mal. Kommenden Donnerstag habe ich dann auch direkt wieder einen Dienst.

Na ja, wie auch immer, auf jeden Fall bedeutete es sowohl für mich als auch für den großen Mann einen kleineren Kraftakt uns freitags noch zu einer Party zu bewegen. Looki ins Bett, Kinderfrau empfangen, derweil Rosmarin-Polentaküchlein als gewünschtes Mitbringsel zaubern und schick machen und los. Wir waren nur anderthalb Stunden zu spät und kamen quasi als Letzte an. Aber immerhin: Wir waren mal wieder auf so einer richtigen Party. Alle beide zusammen. Ohne Kinder im Schlepptau. Ohne schwanger zu sein oder noch zu stillen. Zum ersten Mal so richtig auf einer fetten Tanz-Party. Wooohooo!

Das war grooooßaaartig! Also ich für meinen Teil habe tatsächlich getanzt als gäb´s kein Morgen mehr. Wer weiß, wann die nächste Party kommt zu der wir beide gehen können, kein Kind krank ist oder einer von uns.

(Aber es gibt wieder Hoffnung. Viele werden so langsam 40… Und die Kinder sind aus dem Gröbsten raus.)

Tatsächlich blieb ich sogar bis zum Schluss. Der große Mann strich anderthalb Stunden vor mir die Segel. Über den Samstag schweige ich dann lieber. Bin ich halt nicht mehr gewöhnt. Weder ganze 3 Hopfengetränke aus der nächsten Domstadt um die Ecke, noch die Bettgehzeit… Ganz übel war´s natürlich nicht bei der Menge, aber immerhin…

Heute dann zeichnete sich ab, dass Looki schon wieder den nächsten Infekt aus der Maxigruppe mit Heim gebracht hat: Dieses Mal fiebrige Bronchitis. Das erste Kind ihrer Gruppe fiel direkt am 2. Tag mit dieser Erkrankung aus und blieb Daheim, das zweite Kind dann am 3. Tag. Bin mal gespannt, wie lang es sich hält und wie viele Familienmitglieder noch folgen werden…

Rechnen Sie mal nicht die nächsten Tage mit vielen weiteren Beiträgen von hier. Heute ging kaum etwas anderes als Bücher vorlesen, Fingermalen, eine Playlist für eine etwaige eigene Geburtstagsfeier dieses Jahr anlegen (ich bin auf den Geschmack gekommen) und wieder Bücher vorlesen. Da Looki schon längst wieder gerufen hat, sollte ich auch so langsam ins Bett. Liebenswerter Weise hat das aber der große Mann übernommen, ich habe nämlich vorhin den heutigen Polizeiruf gesehen und den muss ich jetzt erst noch durch eine Runde Familienblogs neutralisieren fürchte ich.

Ach, was ich unbedingt noch mitteilen muss: Die Weihnachtsbäume liegen immer noch unabgeholt in unserem Viertel rum. Also ich hätte unseren wirklich gerne noch länger in der Wohnung gehabt!

Und schauen Sie doch ruhig mal wieder auf der „über“-Seite nach, was mich zum Bloggen bewog/wegt und in der Zwischenzeit so geschehen ist als ich nicht bloggte. Ich habe die Seite aktualisiert.

Bleiben Sie gesund!