In diesem Jahr: Recycling

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Nein, ich versuche nicht, die Kerzen gleichmäßig bis Weihnachten runter brennen zu lassen, sondern das sind unsere übrig gebliebenen Kerzenreste der letzten drei Jahre. Sie werden schön brav der Reihe nach angezündet. Es gefällt mir erstaunlich gut.

Unsere kleine Lookie besteht sehr häufig darauf, dass wir uns die Kerzen anzünden und das finde ich wiederum sehr schön. Ich mag die Weihnachtszeit sehr. Ich mag das Schmücken und sogar die kurzen Tage, denn dann kann man es sich drinnen so richtig gemütlich machen. Und unsere Adventszeit ist jetzt schon im Entspannungs-Modus angekommen. Keine Hetze mehr, nur noch das tun, was Spaß macht und gerade ohne sich zu beeilen drin ist. Ich genieße gerade sehr.

(Letzte Woche war wirklich sehr, sehr, sehr stressig, denn zu den schon erwähnten Terminen kam noch ein wirklich spontanes Arbeitsangebot. Ich sollte von einem Nachmittag bis zum nächsten Morgen ein Schreiben ins brasilianische Portugiesisch übersetzen – und ich bin keine Übersetzerin… Es hat zum Glück erstaunlich gut funktioniert, wobei ich meine eigenen Fehler ja nicht sehe, sonst hätte ich sie ja nicht gemacht. Aber es gibt niemanden, der mich verbessern kann. Ein der hiesigen Universität angegliedertes Institut erhält ab dem nächsten Frühling ca. 40 brasilianische Austauschstudenten. Es steht im Raum, ob ich die Betreuung übernehme.)

Eigentlich backe ich ja leidenschaftlich gern in der Adventszeit (so um die 6-8 verschiedene Plätzchensorten sonst), aber daran traue ich mich dieses Jahr nicht so wirklich. Die Nachmittage sind irgendwie so kurz geworden und die Kinder, vor allem das kleine, doch schon immer recht müde, so dass ich nicht wirklich vorher sehen kann, ob sie das Backen durchhalten würde. Daher basteln wir dieses Jahr außerordentlich viel. Da kann weder was anbrennen, noch etwas umkommen oder schlecht geraten, wenn man es nicht schnell genug weiter verarbeitet und in der Regel kann man es einfach sofort unterbrechen, wenn man möchte. Hier ist also alles gerade wirklich sehr entspannt.

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Adventsfenster 2013 – das Dritte

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Adventsfenster 2013 - das Dritte

So sieht es dann jetzt jeden Abend bei uns aus. Mal schauen, ob es sich in den nächsten Wochen noch ein wenig verändern wird. Ich bin mir noch nicht sicher.

Da wir im zweiten Stock wohnen, kommen übrigens nur so großformatige Bastelarbeiten in Frage. Manchmal bedauere ich das, aber eigentlich ist es gar nicht so schlecht. Es lässt sich doch auch recht zügig entwerfen. Dieses in deutlich unter 30 Minuten.

Leider habe ich von dem Abend an sich keine Fotos. Keine Bilder von unserem aufgebauten Biertisch mit Glühwein, Kinderpunsch, Milchreis, Friesischem Kuchenbrot und Marmorbrownies. Hoffentlich denke ich mal im nächsten Jahr daran, welche zu machen.

Adventsfenster 2013 – Foto, das Zweite

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Adventsfenster 2013 - Foto, das Zweite

Tja, und dieses mit dem Handy gezoomte Bild hätte es nun auch nicht unbedingt verdient in dieser Monumentalität gezeigt zu werden… Aber hej, besser als gar kein Einblick. 😉

Die viele Arbeit im Vorfeld, die auf Grund dessen, dass der große Mann nun auch noch nicht wieder richtig fit gewesen ist, nahezu ausschließlich von mir erledigt wurde, hat sich aber gelohnt. Die Eröffnung des nachbarschaftlichen Adventskalenders hat sehr viel Spaß gemacht und war einfach nett und von der Atmosphäre mit den rumspringenden Kindern, den lieben Nachbarn, die man in letzter Zeit bei dem miesen Wetter immer nur kurz gesehen hatte und mit denen man jetzt wieder gemütlich klönen konnte, und nicht zuletzt auch meinem Gebackenen, dem warmen Milchreis, dem wirklich sehr leckeren Glühwein vom Ettaler Kloster, einfach wunderbar.

Im Zeitflug

Wie lang ist es jetzt bitte schön genau her, dass ich den letzten Beitrag geschrieben habe? Ach, egal. Zeitverschwendung nachzusehen. 😉

In der Zwischenzeit ist der große Mann aus Guatemala zurück gekehrt mit jeder Menge neuer Eindrücke, aber auch sehr müde. Die möglichen Zeitfenster um hier im Blog zu schreiben, sind dadurch auch nicht gerade größer geworden. Wobei, die Abwägung fällt da doch noch klar pro großem Mann aus. *grins*

Dann habe ich doch tatsächlich bei der Aktion Lichtblicke von den Shootingqueens gewonnen! Ich freu mich schon auf die Gestaltung eines Fotobuchs. Allerdings bin ich mal gespannt, ob ich vor Weihnachten dafür noch genügend Zeit finde…

Außerdem wäre es meine erste Woche in diesem Jahr gewesen, in der ich das größtmögliche freie Zeitfenster für mich/den Haushalt ohne Kinder am Bein gehabt hätte. Wenn, ja wenn nicht zuerst der große Mann und dann dicht gefolgt vom Sportjung und wieder einen Tag später von der Lookie hier alle eine hoch fiebrige hustende Grippe bekommen hätten. Passend dazu bekam ich es ohne Fieber. Jetzt habe ich in diesem Jahr nur noch einmal die Chance auf drei Werktags-Vormittage mit jeweils 2 einviertel Stunden ganz für mich allein. Das wird die letzte Woche vor Weihnachten sein.

Dann wären da Pläne zu schmieden und in die Tat umzusetzen für die nähere und etwas fernere Zukunft. Das sind keine umwerfenden Pläne, sondern mehr so praktische Eventplanungen. Das nächste davon steht schon diesen Sonntag an und das letzte davon wird unsere Silvesterparty sein… Dazwischen müssen noch letzte Dinge für den Familien-Adventskalender besorgt werden – letzte Möglichkeit dafür morgen früh! – sowie die Weihnachtsgeschenke geordert werden. Für die Nachbarschaft habe ich heute auf einmal fünf (5!) Pakete angenommen und komme mir nun so vor, als wäre ich die letzte, die mit ihren Bestellungen gerade erst beginnt… Immerhin weiß ich schon, was ich bestellen werde. Für Sonntag muss noch gebacken und gebastelt werden und natürlich auch erst noch morgen für eingekauft werden. Aber ich weiß auch zum Glück schon genau was. Wir starten unser diesjähriges Adventsfensterln in der Nachbarschaft. Dabei treffen wir uns an fast allen Tagen bis Weihnachten abends um 18h bei jemand anderem. Es gibt meist Glühwein und Kinderpunsch oder warmen Kakao, vielleicht auch noch eine Kleinigkeit zu essen und es wird feierlich ein hübsch geschmücktes Fenster „geöffnet“. Die Kinder werden sich dann zwar bis Weihnachten jeden Abend von Süßem ernähren, aber es macht wirklich Spaß und stimmt wunderbar auf Weihnachten ein.

Für nächste Woche Dienstag ist dann das nächste zu backen. Für Donnerstag noch eine gemeinsame Eltern-Kind-Bastelsache für die Weihnachtsfeier in der Klasse des Sportjungs zu entwickeln und in meiner Eigenschaft als stellvertretende Elternsprecherin umzusetzen. Wobei ich pendele mich da mittlerweile auf Weihnachtspostkarten ein. Oder doch Weihnachtsbaumanhänger aus Stroh? Ach… Ideen, leichte, sind noch gern gesehen. Es sollte für eine zweite Klasse machbar sein.

Mein Plan ist dann, dass es nach diesem Donnerstag ruhig und besinnlich wird und ich außer meiner Backleidenschaft für Weihnachten nichts mehr nachgehen muss ^^, sondern nur kann, wenn ich es möchte. Wobei… Ich vergaß noch den vormittäglichen Termin am Freitag beim Standesamt zur Hochzeit einer Nachbarsfreundin, der eigentlich auch noch genauer geplant und vorbereitet werden will… Und nachmittags möchte ich mit den Kindern dann – ups, das kann ich jetzt nicht schreiben. Vielleicht liest sie mit. Dafür sollte auch noch gebacken werden.

Zu meiner Ehrenrettung muss ich jetzt mal schreiben, dass ich viele dieser für die nächsten sieben Tage anstehenden Vorhaben ganz geplant und umgesetzt hätte, wenn ich die letzten drei Tage gesunde Kinder hätte in Schule und Maxigruppe bringen können. Aber so ist es wieder wie so oft im Familienalltag: Es kommt irgendwie doch anders, als geplant!

Mit mir um diese Zeit ist noch der Sportjung wach. Er darf die Kinderradio-Nacht hören, die ihm wirklich gut gefällt. Vielleicht wird er gerade ein klitzeklein wenig müde. Ich denke, er wird trotzdem bis zum Ende durchhalten. Heute hatte er seit Dienstag wieder seinen ersten fieberfreien Tag und da scheint sich doch einiges an Energie aufgestaut zu haben, was noch abgebaut sein möchte. Nicht nur die vielen Lieder zwischendurch animieren ihn zum mittanzen, sondern er tigert auch so oft um das Sofa, in die Küche und die Diele. Ich bekomme überhin gefühlt alle zwei Minuten Fragen gestellt, etwas nacherzählt (ich kann es selber hören, zwischen Wohnzimmer und Küche, in der ich sitze, ist ein großer, offener Durchgang) oder vorgetanzt oder nachgesehen, wie viel Zeit noch verbleibt… Irgendwie hatte ich mir das entspannter vorgestellt und wollte doch mehr geschafft haben. Aber seine Tanzeinheiten sind echt nicht schlecht. Ihr verpasst was. 😉

Am Besten ich mache jetzt gleich „richtig“ Feierabend und setz mich dazu bzw. begebe mich wie er richtig in die Sendung. Also, bis bald. Wundert Euch nicht, wenn es wieder etwas dauert mit dem Schreiben. Ich stecke dann in den oben angesprochenen Plänen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne und besinnliche Adventszeit!

Weihnachtliche Schnipsel

  • Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich die diesjährige Weihnachtszeit genieße und in vollen Zügen auskoste! Es ist die erste nach unserer Auslandszeit, also die erste kalte wieder, und noch obendrauf die erste voll bewusste für den kleinen Mann. Eine zauberhafte Zeit!
  • Der kleine Mann wächst zum fast ebenbürtigen Plätzchenback-Liebhaber neben mir heran und unterstützt mich nach Tat und Kraft und mit Ausdauer. Besonders gut gelungen bisher: die Vanillekipferl-Dukaten – die hat er mit einer Inbrunst im Vanillezucker gewendet. Vielen Dank an Kari für den Tip! 🙂 Heute saß er im Sandkasten und erzählte den anderen Kindern, dass er Plätzchen backe und zwar mit Zucker und Milch und Mehl.
  • Sonntagabends im Auto (nachdem er schon dem Nikolaus gegenüber gestanden war und ein kleines Geschenk überreicht bekommen hatte, was ihn sehr beeindruckt hatte): Ich erzähle ihm die Weihnachtsgeschichte (unsere Bilderbücher dazu sind noch unterwegs) woraufhin der kleine Mann fragt, ob er nicht das Christkind sein könne. *g*
  • Im Moment ganz doll angesagt, weil wir das nicht weihnachtliche Buch aus der Stadtbibliothek ausgeliehen haben, in dem sich eine DVD versteckte, auf der die Buchgeschichten von einem Puppenspieler sehr schön und nett gemacht nachgespielt werden:
  • Dann noch eine Leseempfehlung für die Weihnachtsstimmung ohnegleichen beschrieben von Frau Antonmann.
  • Hach, ich weiß noch gar nicht, wie es sich wohl anfühlen mag, wenn die Weihnachtszeit plötzlich vorüber sein wird und das Plätzchen backen und basteln wieder weniger wird…
  • Morgen nachmittag kommen übrigens endlich unsere Umzugskartons aus Brasilien hier bei uns an. Ich weiß noch nicht genau, ob ich mich darüber so kurz vor Weihnachten nun doppelt freuen soll oder ich sie in eines unserer drei Zimmer stellen lasse und dann den Schlüssel bis zum Neuen Jahr einfach von außen rumdrehe… Hängt wahrscheinlich auch von dem Zustand der Kartons ab… Ich bin schon gespannt. Und damit wären wir dann wohl ganz hier. *seufz*