Kurz-Schnipselei

  • Nach nur 5 Tagen zurück in Deutschland waren wir, der kleine Mann und ich, schon wieder verschnupft und hatten Husten. Bei mir sind wieder die Nebenhöhlen dicht, ich höre schlecht und habe einen unglaublichen Druck, so dass ich sogar Zahnschmerzen davon habe. Der kleine Mann hat feinsten Husten, eine dauerlaufende Nase und seit gestern auch Ohrenschmerzen, wohl eine Mittelohrentzündung. Seit heute schließt sich uns der große Mann mit Schnupfen und Husten an. Ansonsten gibt es über die letzten bloglosen Tage nichts weiter zu schreiben. Das Kranksein hat uns gereicht…
  • Trotzdem oder gerade deswegen machen wir es uns heute gemütlich mit der Torte da links (und einem Maiskuchen aus Brasilien, habe eine Backmischung mitgebracht aus dem Urlaub, Foto davon später) und es kommen meine Mutter, meine Schwester, meine Cousine samt Kindern und meine Großtante zu Besuch. Immerhin haben wir uns alle seit Weihnachten nicht mehr gesehen und wer weiß, wann wir das nächste Mal wieder gesund sind… Wir sind auch alle fieberfrei.
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Seit gestern nachmittag bin ich wieder Daheim.

Allein.

Bauch leer.

Schock. Trauer. Dicke Augen.

(Krankenhaus von Samstag auf Sonntag, wegen Blutungen. Halben Tag Daheim, dann wieder Krankenhaus von Sonntag bis Dienstag.)

Als ich nach Hause kam, war der kleine Mann müde, aber gesund. Seit heute Nacht hat er über 38° Fieber, etwas Husten, Halsschmerzen und viel Niesen.

Nach Telefonodyssee heute morgen einen Abstrich auf Schweinegrippe bei der Kinderärztin gemacht. Morgen um 15h wissen wir mehr.

(Die Uni-Kinderklinik testet nur noch chronisch kranke Kinder, das Evangelische Krankenhaus wusste es nicht recht und die Kinderärztin war erst um 10h telefonisch erreichbar.)

Ach ja, meine Neben- und Stirnhöhlen sind seit 5 Wochen noch nicht wieder frei, auch deswegen geht es mir … mies. Jetzt evtl. noch das.

Ich kann nicht mehr.

ES REICHT!!!

Das Leben ist ein ARSCHLOCH! (Es gibt einen Grund. Mindestens!)

(Manchmal. Ich weiß das eigentlich.)

Pieps

Mir geht es wieder besser. Der Montag war … etwas speziell. *ähem* Keine Ahnung, vielleicht Hormone, ätzende Übelkeit plus Krankheit.

Der kleine Mann darf seit heute wieder in den Kindergarten, bei ihm hat das erste Antibiotikum angeschlagen, aber mein erstes wurde durch ein zweites ausgetauscht. Nimmt man ja gerne so Zeugs in der Schwangerschaft. Noch lieber im Doppel mit Übelkeits-Tabletten, damit´s auch wenigstens drinnen bleibt und wirken kann… *seufz*

Gestern Abend sind wir eine kleine Runde mit Nachbarskindern und den Laternen gegangen. Der kleine Mann war ganz hin und weg und hat nachher immer wieder gesagt, was das doch für ein schöner Tag gewesen sei. 🙂 Heute morgen wollte er dann im Dunkeln direkt wieder los.

Heutiger Tag vor allem kulinarisch

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  • Rosenkohl mit Muskat und Basilikum würzen (neben Brühe, Salz und Pfeffer) und dann in Sahne ertränken ist super lecker – leider bisher nur für mich, na ja kann ich morgen noch einmal von essen
  • Wie gesagt, meine „eigenen“ Rezepte (also über ein paar Jährchen gesammelte für leckerst empfundene) sind noch in Kisten verschollen und so backte ich heute nach dem Rezept vom Traumberg diese „Naschkekse“ (oder auch Ausstecherle genannt), für die ich bisher eh noch kein Rezept hatte, die aber ja nun mal mit Kindern der Klassiker sind. Lecker sind ´se geworden (wenn auch ein wenig zu lang in meinem Ofen, 10-12 Minuten reichen da wohl) und authentisch wie im Rezept mit saurer Sahne zubereitet. Den Tip für das Rezept habe ich übrigens von Frau Antonmann. Und Kari hat mir netterweise heute auch noch in Sachen Plätzchenrezepte weiter geholfen – vielen Dank, jetzt kann es hier ja losgehen. *g*
  • Unsere Deko wird auch so nach und nach umgestellt, aber irgendwie habe ich im Keller auch nur einen Teil in einer kleinen Kiste ausgemacht. Da fehlt noch einiges, aber so „richtig-richtig“ ist mir noch gar nicht danach. Der Engel und der immer noch halb fertige Adventskalender in der Küche kamen mir am Anfang schon sehr komisch vor. Vielleicht liegt es daran, dass wir die Vorweihnachtszeit und auch Weihnachten in den letzten Jahren so in ganz anderen Breitengraden verbracht haben. Und auch mit deutlich weniger Schmuck.
  • Dem kleinen Mann geht es besser, sprich, das Fieber ist runter bis auf erhöhte Temperatur, aber Schnupfen und Husten begleiten ihn noch. Ich fühle mich zwar ab und an auch ein wenig angeschlagen, aber ein Salbei-Bonbon hin und wieder kann beginnende Symptome bisher vertreiben. Es fühlt sich so an, als wenn der Rückzug nach Europa mit weniger Infekten verlaufen wird für uns. Als wir vor drei Jahren nämlich nach Brasilien gingen war ich das erste Jahr über mehrmals wirklich sehr sehr vergrippt, so schlimm, wie ich es auch aus Kindheitstagen nur noch vage in Erinnerung hatte. Das war ganz schön anstrengend erst schwanger und dann stillend. Beim großen Mann zumindest flaute die Infektrate damals schon ab, war er doch schon das dreiviertel Jahr vorher immer hin und her geflogen und in der Zeit ständig erkältet gewesen. Anscheinend mussten sich unsere Körper an die in Brasilien herum schwirrenden lokalen Erreger erst einmal anpassen.

Wieder zurück

Wie sind zum urlauben für meine Mutter und meine Schwester und bessere Luft vor allem für mich und den kleinen Mann über ein paar Tage ans Meer gefahren. Um genauer zu sein sogar auf eine wunderschöne Insel namens Ilhabela.

Vor lauter Ko-Sein und noch Packen und sowas bin ich einfach nicht mehr dazu gekommen, noch ein paar Zeilen zu hinterlassen und habe jetzt nach Rückkehr wirklich ein schlechtes Gewissen zumal ich schon unterwegs ab und an ein ungutes Bauchgefühl hatte, bei Abfahrt dachte ich aber auch, dass ich mich mal von unterwegs melden könnte…

Blöd aber auch, dass in unserer Pousada (Pension) kein öffentlicher Internetzugang war. Das hatten wir natürlich auch nicht bei der Buchung abgefragt… 😉 Sehr zum Leidwesen übrigens auch meiner kleinen Schwester, die so ebenfalls gar nicht mit ihrem in Deutschland zurück gebliebenen Freund kommunizieren konnte. Sie – und ich denke auch er – haben das aber überlebt. 😉

Noch bin ich zwar nicht ganz genesen (obwohl das Antibiotika morgen zuende geht), aber es geht mir schon unvergleichlich besser gegenüber noch letzten Donnerstag. Und wir hatten wirklich ein paar herrliche, sonnige und warme Tage am Meer, auf einem wunderschönen Flecken Erde (und zu dieser Zeit auch ohne die berüchtigten Borrachudos, was sowas wie Kriebelmücken sind) und in einer sehr hübschen Pousada.

Leider läuft jetzt so langsam der Countdown, denn meine Mutter und Schwester fliegen Freitag abends schon wieder zurück nach Deutschland.

Fotos folgen übrigens sobald ich weiß, wie man diese in dem neuen Programm (für Webseiten) verkleinern kann…

Eine Portion Schlaf

Ich wünsche mir so sehr eine gesunde und normale Portion Schlaf!

Bitte eine Nacht ohne stundenlange nur sekündlich voneinander getrennte Hustenattacken. Schon die letzte Nacht war ich am Rande der Verzweiflung, habe den großen Mann und über meine Verzweifung und/oder den Husten auch den kleinen Mann geweckt. Vom großen Mann bin ich ja jede Menge Empathie und Hilfe gewohnt, aber vom kleinen Mann so betüddelt zu werden, das war in der Form und Länge ein echtes Novum. Er durfte dann zu uns ins Bett und hat mir immer wieder seine beiden Händchen ums Gesicht gelegt, wollte sich auf mich legen und kuscheln (was natürlich eigentlich nicht sooo doll bei Hustenattacken ist) und hat mir schlussendlich die ganze Zeit Händchen gehalten.

Schlaf, mein ganzer Körper lechzt nach Schlaf.

Warum ich noch nicht versuche zu schlafen? (Uhrzeit fast 21h)

Ich habe Angst davor, dass ich nicht werde schlafen können, dass die Attacken wieder beginnen. Ich bin so ko, so müde, so angeschlagen, dass ich fast das Gefühl habe einfach umkippen zu können wenn ich stehe.

Heute bin ich schon voller Sicherheit in ein falsches Gebäude zum Arzt gefahren und hatte Glück, dass das richtige nur einen Block weiter und nicht in einem ganz anderen Stadtteil gelegen war. (Außerdem noch mit der falschen Karte in der Apotheke versucht zu bezahlen, einen Verschreiber auf einem Scheck gehabt und andere nette Müdigkeitsaussetzer.)

Ohne richtigen Schlaf bis morgen werde ich wahrscheinlich zum Zombie mutieren.

Gerade rechtzeitig

… bin ich da wohl heute Mittag zum Arzt gegangen: Ein Lungenflügel ist schon angegriffen und ich sei nur noch ein/zwei Schritte vor einer Lungenentzündung.

Merke: Man fliege besser nicht mit Erkältung aus Deutschland nach Brasilien in den Winter oder man gehe schon mal eher zum Arzt als erst nach einer Woche…

Trotzdem geht´s jetzt auf den Spielplatz, da der kleine Mann zwar ebenfalls erkältet ist, aber alles frei ist und abfließt und sich allein mit Umckaloabo behandeln lässt. Business as usual for moms. Na fast, ich habe ja zum Glück meine eigene Mutter hier und noch meine Schwester und kann mich dementsprechend mal einfach nur in die Sonne setzen. 🙂