Soul-Food

Nach nur ein paar wenigen Stunden Schlaf diese Nacht für mich (passiert mir äußerst selten, nicht zählenswert auf´s Jahr verteilt) gab es heute bei uns von uns so genanntes Soul-Food: Pfannkuchen. Für den kleinen Mann mit Erdbeeren, für mich mit Heidelbeeren und für den großen Mann für heute Abend vorproduziert einen mit Pflaumen. Leider habe ich keine Fotos geschossen – zu müde um dran zu denken. Der erste Pfannkuchen gelingt immer am Besten, oder? Der kleine Mann liebt eigentlich Erdbeeren, aber durch die zwei Minuten braten waren die „matschig“ geworden. Er hat es aber trotzdem gegessen. Hatte wohl Hunger. 😉

Was ist denn Euer „Soul-Food“ an ähnlichen Tagen?

Für heute Nachmittag habe ich uns einen Platz im örtlichen Puppentheater gesichert. Hier regnet´s.

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Demotivierend

… sind manche Rezepte bei der Angabe der Zubereitungszeit – oder ich einfach immer viel zu langsam. *seufz*

Oder die Zubereitungszeit schließt die zwischendurch erfolgende direkte Müll- und Aufräum- sowie Putzzeit nicht mit ein und man müsste wie ein „Mann“ 😉 kochen, damit man es innerhalb der Zeitangabe schafft?

Hilfreich wäre auch eine genauere Angabe als nur „große Pfanne“ zu schreiben – ich habe dann mal den Wok hervorgeholt, grundgereinigt (seit wir zurück sind, noch nicht wieder benutzt und mal ehrlich unser italienischer Untermieter hat zumindest in der Küche alles, wirklich alles mal benutzt (Saftpresse, Küchenmaschine, Toaster, Wok, vom Backofen ganz zu schweigen), aber irgendwie hat das mit dem Reinigen nicht sooo geklappt.

Es gab Wirsing-Quarkspätzle von dort. Lecker.

Heutiger Tag vor allem kulinarisch

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  • Rosenkohl mit Muskat und Basilikum würzen (neben Brühe, Salz und Pfeffer) und dann in Sahne ertränken ist super lecker – leider bisher nur für mich, na ja kann ich morgen noch einmal von essen
  • Wie gesagt, meine „eigenen“ Rezepte (also über ein paar Jährchen gesammelte für leckerst empfundene) sind noch in Kisten verschollen und so backte ich heute nach dem Rezept vom Traumberg diese „Naschkekse“ (oder auch Ausstecherle genannt), für die ich bisher eh noch kein Rezept hatte, die aber ja nun mal mit Kindern der Klassiker sind. Lecker sind ´se geworden (wenn auch ein wenig zu lang in meinem Ofen, 10-12 Minuten reichen da wohl) und authentisch wie im Rezept mit saurer Sahne zubereitet. Den Tip für das Rezept habe ich übrigens von Frau Antonmann. Und Kari hat mir netterweise heute auch noch in Sachen Plätzchenrezepte weiter geholfen – vielen Dank, jetzt kann es hier ja losgehen. *g*
  • Unsere Deko wird auch so nach und nach umgestellt, aber irgendwie habe ich im Keller auch nur einen Teil in einer kleinen Kiste ausgemacht. Da fehlt noch einiges, aber so „richtig-richtig“ ist mir noch gar nicht danach. Der Engel und der immer noch halb fertige Adventskalender in der Küche kamen mir am Anfang schon sehr komisch vor. Vielleicht liegt es daran, dass wir die Vorweihnachtszeit und auch Weihnachten in den letzten Jahren so in ganz anderen Breitengraden verbracht haben. Und auch mit deutlich weniger Schmuck.
  • Dem kleinen Mann geht es besser, sprich, das Fieber ist runter bis auf erhöhte Temperatur, aber Schnupfen und Husten begleiten ihn noch. Ich fühle mich zwar ab und an auch ein wenig angeschlagen, aber ein Salbei-Bonbon hin und wieder kann beginnende Symptome bisher vertreiben. Es fühlt sich so an, als wenn der Rückzug nach Europa mit weniger Infekten verlaufen wird für uns. Als wir vor drei Jahren nämlich nach Brasilien gingen war ich das erste Jahr über mehrmals wirklich sehr sehr vergrippt, so schlimm, wie ich es auch aus Kindheitstagen nur noch vage in Erinnerung hatte. Das war ganz schön anstrengend erst schwanger und dann stillend. Beim großen Mann zumindest flaute die Infektrate damals schon ab, war er doch schon das dreiviertel Jahr vorher immer hin und her geflogen und in der Zeit ständig erkältet gewesen. Anscheinend mussten sich unsere Körper an die in Brasilien herum schwirrenden lokalen Erreger erst einmal anpassen.

Linkschnipsel: Gutes Essen für die Kleinen

Frau Kaltmamsell hat gleich hintereinander zwei interessante Fundstücke über gutes Essen für die Kleinen gepostet – oder besser darüber, wie man es nicht machen sollte.  In dem ersten Artikel geht es um die energetische Zusammensetzung für kindgerechtes Essen und in dem zweiten um Fehler aus Angst vor zukünftigen Allergien.

Ich lasse mich und den kleinen Mann äußerst gerne von unserer F. bekochen (in der Woche fast ausschließlich) und das sieht dann auch gleich anders aus, als wenn ich etwas kochen würde. Klar, ich koche eher deutsche Gerichte, dazu noch die aus der Rubrik „einfach und schnell“, und F. kocht herrlich landestypisch und von ihr habe ich erst gelernt, wie man überhaupt Chuchu oder Mandioka oder auch hiesigen Fisch (und noch einiges mehr) zubereitet. Ihre Gerichte haben immer eines gemein: Sättigungsbeilagen sind noch richtige Sättigungsbeilagen und der Anteil dieser am Essen ist immer höher, als er das wäre, wenn ich kochte. Das war aber zum Beispiel super als ich noch stillte. Doch für meinen Gaumen fehlte ab und an noch mehr Gemüse, aber dafür gibt es sehr häufig auch noch grünen Salat.