Das Wichtelpaket – eine Bildergeschichte

Wir haben uns alle so über das Wichtelpaket gefreut, dass es mir wirklich sehr leid tut, dass ich bisher nicht darüber bloggen konnte, aber ab kurz vor Weihnachten bis jetzt funktionierten die WP-Blogs wieder nicht mit unserem Betreiber und/oder wegen dem alten Router oder – meine Vermutung – hier gibt es einen defekten Port, denn die Probleme treten immer nur phasenweise auf.

Das Paket kam schon am 17.12. bei uns an und wurde von da an umschlichen und angeschmachtet, stand es doch auf unserem Fernsehschrank. Am 4. Adventssonntag durfte der kleine Mann dann endlich nach dem Frühstück entpacken.

Zuerst noch schön aufgebaut und mit Wichtelunterstützung...

dann ging´s los...

verschärfte Bedingungen...

ist das spannend...

sooo viel?!

als erstes purzelte heraus...

selbstgemachte Himbeer-Marmelade *yammy*

im Hintergrund für die weihnachtliche Stimmung Engel und Schnee

Plätzchen! 🙂

noch was Großes?

spannung!!!

action!!

wuoh! DANKE

und noch was für die Großen: Selbstgemachte Musik!!!

Liebe Familie Wagnerwahn, wir möchten uns bei Euch ganz herzlich für Euer reiches Wichtelpaket danken! Verspätet zwar, aus oben genannten Gründen, aber wirklich nicht weniger herzlich. Besonderer Dank von uns Großen gilt natürlich der CD, die vor allem den Geschmack des großen Mannes getroffen hat. Und das Weltraum-Buch für den kleinen Mann hat ebenfalls ganz ins Schwarze getroffen. Habt Dank!!!

Und dann geht auf diesem Weg auch noch einmal ein großes Dankeschön an Tanja vom Traumberg, die das Weihnachtswichteln 2009 ins Leben gerufen hat! Danke für die ganze Organisation! 🙂

Auflösung der Wartezeit

Beschweren Sie sich bei meiner gestern nachmittag angeflogenen Stirnhöhlen-Entzündung, dass Sie auf die Auflösung warten mussten.

Einige haben in den Kommentaren schon ganz richtig getippt: Ich bin schwanger!

6.Woche, also noch ganz früh, für viele zu früh um schon drüber zu schreiben.

Ehrlich gesagt, habe ich Sie auch noch länger warten lassen, als ich dann schlussendlich selber musste. Ich habe die 10 Tage Wartezeit selber nicht geschafft, denn letzte Woche Mittwoch und Donnerstag, da hatte ich Kontraktionen, die ich erst noch für Kindsbewegungen hielt (und ganz schön entsetzt war, wie ich sooo lange nichts hätte von einer Schwangerschaft mitbekommen können) bis diese so stark waren, dass ich das Gefühl hatte, ich hätte einen Stein verschluckt. Da sich nun aber seit gestern die Übelkeit eingestellt hat, die Kontraktionen verschwunden sind, traue ich mich nun doch schon drüber zu schreiben.

Wir sind sehr glücklich, haben wir doch nun über 12 Monate darauf gewartet!

(Nachdem es beim kleinen Mann sofort geklappt hatte, können Sie sich vielleicht unsere Unruhe und meine vielen Enttäuschungenz wischendurch vorstellen. Auch hatte ich jetzt soeben wieder angefangen mich zu bewerben.)

Bitte halten Sie mir die Daumen, dass die Übelkeit in der zweiten Schwangerschaft nicht so schlimm wird wie in der ersten! Das war nämlich … eine Tortur nur mit kurzen Pausen bis zum Ende.

Schnipselei

  • Letzte Woche Donnerstag waren wir mal wieder im Traumberg zu Besuch und hatten einen sehr vergnüglichen, entspannten und sehr leckeren Nachmittag. Die Zeit verging wieder besonders schnell und ich weiß nun _wie_ lecker der Nusszopf nach Antonmann´schem Rezept wirklich ist – ein Gedicht! 🙂 Besonders imponierend fand ich den Gang durch die Tomaten- und Chilizucht. Am Eindrücklichsten waren die Reisetomaten (wachsen einige verschmolzen, die man dann einfach abbrechen kann und daher nicht mehr klein schneiden muss) und die lila Chilis. Überhaupt sind wachsende Chilis sehr hübsch. (Ich habe zwar auch eine auf dem Balkon, aber die hat sich erst jetzt dazu entschlossen mal drei Blüten zu produzieren, mal sehen, ob das noch was wird mit bunten Chilis…)
  • Freitag dann haben wir uns bei dem heißen Wetter im Freibad geahlt und einfach den Sommer genossen.
  • Das Wochenende war geprägt von Einkäufen für den nächste Woche Montag anstehenden Kindergarten-Start, ausnahmsweise mal recht aufgeteilten Mutter-Sohn- und Vater-Sohn-Zeiten und schlechterem Wetter – wer kann bitte mal diese fiesen dunstigen, schwülen komischen Wolken beiseite schieben und unsere herrliche Stadtaussicht wieder frei zaubern?
  • Der gestrige Wochenstart fiel dann sehr enttäuschend aus: Nachdem wir schon um 9.30h mit den wichtigsten Dingen im Haushalt durch waren (also bis dahin ein superdupa Wochenbeginn!) stand ich erst im Nassen beim Spülmaschineöffnen, um dann im Badezimmer beim Holen von Handtüchern festzustellen, dass die Waschmaschine mitten im Programm stehen geblieben war. Resultat: Waschmschine nach 9Jahren tot, weil die Elektronik hin ist (Ba.ukn.echt) und die Spülmaschine hat zum Glück nur wenig Wasser verloren und braucht evtl. mal eine sehr gründliche Türdichtungs-Reinigung oder eine neue Dichtung. Immerhin einmal gesparte Anfahrtskosten für den Techniker, wenn die wichtigsten Geräte in meinem Leben schon an ein und demselben Tag beschließen müssen aus der Reihe zu tanzen… (Im Übrigen hat er dann für die Spüli keine Kosten auf die Rechnung gesetzt. 🙂 ) Den Tag über war ich dann aber sowas von beschäftigt… :-/ Das mit der Waschmaschine verfolgt mich ja irgendwie…

Überraschungs-Kaffee-Zelebration

Abends um kurz nach 19h klingelte es letzten Donnerstag an unserer Wohnungstüre. Drei Mal hintereinander. Ungeduldig. Mit jedem Geklingele wurde ich ebenfalls ungeduldiger und genervter, denn ich musste mich erst aus der Bodensitzposition neben des Kindeleins Betts erheben. Kein so einfaches Unterfangen nach einem Hexenschuss am Nachmittag. Wenigstens wachte der sofort bei Berührung mit dem Bettlaken und den ersten Klängen des Gute-Nacht-Liedes in Schlaf gefallene kleine Mann nicht wieder auf.

An der Tür schallte mir ein „Paket“ entgegen und noch ging ich fest davon aus, dass ich mal wieder für einen Nachbarn eines annehmen würde.

Aber nichts da, da stand eindeutig mein Name drauf und ein Absender, der mir nicht vertraut war, die Stadt schon, da wohnen auch Freunde von mir, aber diese Adresse?!

Ich überlegte, ob eine eigentlich aus der Stadt stammende alte Freundin, die aber längst ausgewandert war, mir ein Päckchen von Daheim schickte, aber so weit ist die Stadt nun nicht von meiner entfernt und hätte sie sich nicht eher bei mir gemeldet, wenn sie im Lande wäre um sich mit mir zu treffen, als mir ein Päckchen zu senden, was noch nicht mal vermuten lässt, dass sie es auch geschickt hat?! Nachname der Versandadresse passte ja auch nicht zu ihrem Familiennamen. Langsam dämmerte es mir, dass es sich evtl. um das Tässchen von Frau … äh… Mutti handeln könnte und so holte ich mir erst einmal die Kamera für den Fall der Fälle und begab mich ächzend mit dem Päckchen wieder in die Bodenposition, in der Küche auf dem letzten Zipfel Sonne in unserer Wohnung.

CIMG0530.JPGCIMG0532.JPGCIMG0535.JPG Jepp, das „Tässchen“! Nach Hochrechnungen unter Berücksichtigung des Bekanntheitsgrad meines Blogs sowie des Umstands, dass in eben diesem auch schon einige Zeit nichts mehr Neues dazu kam, hatte ich mit dieser Ehre 😉 erst frühestens in anderthalb Jahren gerechnet.

Vielen Dank liebe Daniela für diese gelungene Überraschung, die mich von meinem Rücken die Nacht erfolgreich ablenken konnte! 😉

Den kommenden Tag verbrachte ich gemeinsam mit dem kleinen Mann erst einmal zur Hälfte in der Arztpraxis meines Vertrauens wegen dem Hexenschuss und nachmittags war ich dann zu platt und geschafft und für einen virtuellen Kaffeeklatsch und der kleine Mann benötigte ganz dringend eine Frischluftkur nach der Warterei des Morgens.

Aber dann den nächsten Morgen ließ ich es mir richtig gut gehen, dank dem großen Mann wunderbar herrlich ausgeschlafen und in voller Ruhe! Hach, das Frühstück ist meine Lieblingsmahlzeit des Tages und so darf das auch schon mal üppig ausfallen. In Gedanken war ich bei Frau Mutti, die wahrscheinlich mit ihren Lieben irgendwo auf einem Campingplatz frühstückte (oder?), diesem Blogding an sich und drehte noch eine Runde über meine Blogroll. Ganz in Ruhe! Wunderbar!

aber da fehlt soch noch was!

aber da fehlt soch noch was!

vollständig :-)

vollständig 🙂

johannisbeer-banane

johannisbeer-banane

schoko-müsli

schoko-müsli

pfirsich-quark - mmmmhhhh

pfirsich-quark - mmmmhhhh

aprikosen

aprikosen

Das „Tässchen“ war ganz klassisch mit Kaffee gefüllt, aber ich muss gestehen, dass ich es nicht allein geleert bekommen habe. Da musste mir der große Mann bei helfen. Immerhin ging da die dreifache Menge meiner sonstigen Morgen-Kaffee-Zufuhr hinein!

Liebe Frau Mutti, diese Idee mit dem virtuellen Kaffeeklatsch ist eine ganz wunderbare! Ich hatte eine schöne Stunde mit der Tasse, bin allerdings auch wenig wehmütig, dass die Zeit schon wieder um ist und hoffe darauf, dass wir uns im realen Leben noch einmal treffen werden!

So, und jetzt geht´s rauf auf die Autobahn und in den einwöchigen Urlaub, irgendwo an die Nordsee!

Sommerzeit – Jippieh!!!

Während andernorts gerade in Familien mit Kleinkindern angesichts der Zeitumstellung über neue Zubettgehzeiten gestöhnt wird, bin ich einfach nur entzückt: Es ist 20h durch und es ist noch hell!!!!!!!!!!

Für mich ist es das erste Mal „lange“ Hell nach ca. einem ganzen Jahr, denn in Brasilien, wo wir ja nun noch bis Oktober letzten Jahres gelebt haben, wird es in der Winterhälfte des Jahres (in unserem europäischen Sommer) immer schon ab 18h dunkel. – So wie in Deutschland im Laufe des Oktobers ja auch.

Ich kann kaum in Worte fassen wie schön sich das anfühlt und wie sehr ich mich auf den deutschen Sommer mit den langen hellen Abenden freue! Daher versuche ich es jetzt auch gar nicht erst weiter, denn gleich fängt der T*tort an, den ich gern sehen möchte, und vorher wollte ich noch erwähnen, dass der kleine Mann schon seit 19h schläft!

(Das er die Nacht nur 9einhalb Stunden geschlafen hatte, erwähne ich jetzt nur schnell nebenbei. Es wird.)

Freigegeben zum Lustigmachen

Ihr könnt Euch jetzt denken was Ihr wollt, aber ich freu mich grad wie eine Schneekönigin über das geniale, frische, aber heute trockene Herbstwetter mit dem leuchtenden Laub noch an den Bäumen und der klaren Luft.

Außerdem habe ich heute furchbtar viel Geld für einen regen- und winddichten sowie sehr warmen Mantel ausgegeben – auf dass der autolose Winter kommen könne. Dabei freut mich nicht so sehr das Geldausgeben, mehr die Gewissheit, dass ich jetzt dem Kommenden gewappnet entgegen sehen kann und wohl hoffentlich so bald keine Erkältung mehr abbekommen möge.

Überhaupt war der Tag sehr produktiv, denn Vormittags waren wir in drei Geschäften, haben Bastelkram für eine Eisbären-Laterne, den Mantel und unseren Wocheneinkauf besorgt. Nachmittags dann sind wir noch zum Bäcker und haben feinstes Dinkelbrot und Kraftkorn-Brot eingekauft (ich habe da so drei Jahre Nachholbedarf an vernünftigem Brot, Fabian vergib mir, mehr dazu mal in einem anderen Beitrag). Auch darüber freue ich mich wie eine Schneekönigin. Und danach haben wir noch winterfeste Blumen für die Balkonkästen besorgt und direkt die Hälfte noch zusammen eingepflanzt und dem traurigen Anblick von quasi kahlen Kästen, die nur mit Moosen und Gräsern beunkrautbewachsen waren, ein Ende gesetzt.

Zwischendurch noch gekocht und dem Kindelein das erste Mal Spinat vorgesetzt, sehr zu seiner Freude, denn dazu gibt es bei uns immer ein hartgekochtes Ei. Ich weiß auch gar nicht mehr, wie lang es nun her ist, dass ich das das letzte Mal aß. Dann noch ein wenig geputzt und geräumt und tüchtig Luftballon gespielt, zum Ende hin noch gebadet – und schwupps ist schon die erste Woche in Deutschland rum.

Und das Leben in Brasilien scheint schon Lichtjahre entfernt zu sein. Was mich gestern Abend ein wenig bekümmert hat, aber darüber schreibe ich vielleicht das nächste Mal.

Jetzt lasse ich diesen schönen Tag mit einem nicht alkoholischen Glühpunsch ausklingen und auch darüber freue ich mich wie eine Schneekönigin. (Und Ihr könnt mich für verrückt erklären, weil ich mich so kindisch darüber freue und das schon bei diesen Temperaturen warm mache. Und so.)

Wenn ich könnte, würde ich gern an Jeden eine Schüppe meiner Freude verteilen.

Schönes Wochenende!

Meilenstein

Seit heute Abend kann der kleine Mann hüpfen!!! 🙂

Von ihm lange herbei gesehnt, wurde das mit wundervollem Kinderlachen und Applaus gefeiert.

Jetzt müssen wir unbedingt bald wieder in den Club Hípico, denn da steht auf dem Spielplatz ein wirklich großes Trampolin, auf dem der kleine Mann schon stundenlang gespielt hat. Also drin herum gedüst ist und sich von uns hüpfend „niederreißen“ lassen. Mal sehen wie er es findet, wenn er nun selber drin hüpfen kann.