So ein Morgenanfang

… ganz aus dem Bilderbuch für wie möchte man _nicht_ wach werden.

Der kleine Mann steht um 7h nach einer Stunde des Quengelns und nur 8-9 Stunden fiebrig leichtem Schlaf mit mehrerem Aufwachen auf und vor meinem Bett. In der nächsten Sekunde kotzend. Auf mein Bett. Meiner Eine zieht trotz Müdigkeit relativ schnell das Bettlaken ab, der kleine Mann übergibt sich derweil weiter vor dem Bett u.a. in einen meiner Hausschuhe (gewalkt), das Bettlaken benutze ich weiter zum ersten Aufnehmen und schlupfe doch tatsächlich schlaftrunken in meine Hausschuhe, beide. … (Hier könnte jetzt ein erster Fluch stehen.)

An der Katzentoilette dann die nächste absolut unübliche Überraschung, die aussieht, als wenn eine Katz mit dem Kopf in der Toilette und dann – ach Sie können sich das lieber denken. (Hier sollte dann ein zweiter Fluch stehen.)

Jetzt ist alles gereinigt, dreht seine Runden in der Maschine, das Kindelein umhegt und ich schlürfe jetzt mal den ersten Schluck Kaffee.

Guten Morgen!

Wochenaufgabe

Flohausrottung in der Wohnung betreiben.

Man hat ja auch sonst nichts zu tun…

Vielleicht kann mir noch jemand einen Tipp geben, wie wir die Dinger bei unseren Wohnungskatzen, 3.oG, mit kurzen Balkonaufenthalten, eingeschleppt haben. Dann würde ich da nämlich einen Riegel vorschieben.

Alle Daheim und munter

Der heutige Tag war alles in allem ein guter. Wir sind zwar von 6.30-19.30h auf den Beinen und „in action“ gewesen, das Abholen hat sich zwar als nicht ganz klippenfrei heraus gestellt und zwischenzeitlich stand im Raum, dass eine der Katzen wieder nach Brasilien zurück geschickt werden müsse (…), aber das werde ich ausführlich in einem nächsten wacheren Zeitfenster schildern.

Vielen Dank auch für´s Daumendrücken! 🙂

Jetzt bin ich nur noch ko und werde fast umgehend ins Bett fallen. Gute Nacht da draußen.

Mal wieder was Neues

Die Katzen stecken ja immer noch in Brasilien (Grund ist eine Falschauskunft zu Impf-Bluttest-Ausreisezeiträumen vom Konsulat, die sich mit der ungefähren Erklärung von Bekannten deckte…), sollen aber morgen hinter uns her fliegen und dann am Freitag hier ankommen bzw. von mir und dem kleinen Mann in Frankfurt abgeholt werden.

Beim letzten Check up vor dem Flug stellt die Tierärztin einen Herzklappenfehler bei Banu fest, der bisher noch von keinem Tierarzt zuvor entdeckt worden war… Hier nun Aufregung deluxe um es mal im Stile von Ami zu formulieren.

Aber wie gut, dass ich drei Tierärzte als ehemalige Schulkameraden habe. 🙂

Aufregung hat sich jetzt gelegt und ich hoffe, meine Entscheidung, die Katzen fliegen zu lassen (weil sie keine Symptome wie Hecheln oder sonstiges hat, eine vollkommen lebenslustige und ansonsten fitte Katze ist und Edit: den Flug vor 3 Jahren schon einmal in die andere Richtung gemacht hat), ist dann auch wirklich die richtige.

Bitte drückt alle mal mit die Daumen!!!

Vom Vormittage

Um 7.55h aufgewacht und es geschafft inkl. 20 Minuten in Ruhe frühstücken um 9h mit Kind und Katzen im Auto zu sitzen.

Um 9.20h schon bei einem von zwei Veterinariern Veterinären (Ja danke auch! Hätte mich bitte da nicht mal jemand drauf hinweisen können?!) in Sao Paulo gewesen, die in Europa anerkannte Mikrochips setzen können und außerdem das Blut für den Tollwut-Titter-Test entnehmen.

Unschöne Wartezeit mit vielen lauten Hunden (und ich mag Hunde… sonst). Einer pisst vor die Empfangstheke, das Herrchen, eine Sie, hat es nicht nötig, den Damen Bescheid zu geben. Was wiederum ich dann nicht lassen konnte. Weggewischt wurde es dann als wir gingen.

(Cousinchen, erinnerst Du Dich noch an eine meiner ersten Wohnungsbesichtigungen am geliebten Studienort mit Dir zusammen?! Da pisste doch das Hündchen der Begleitungsfrau des Eigentümers auch kommentarlos in den Hausflur… Die Wohnung nahm ich dann ja auch zum Glück nicht, obwohl die uns doch so bequatschten…)

Banu und Chia haben jetzt in ihrem Nacken jede einen Chip mit einer Endlosnummer zur Identifikation sitzen. Gesetzt wurde der übrigens ohne Narkose. Beide waren ganz tapfer.

Übrigens in einem kleinen, sehr kleinen Raum, in dem schon fünf, ich meine f ü n f Erwachsene zugegen waren als wir, der kleine Mann und ich, mit den Katzen in ihren Transporttaschen noch dazu kamen.

Banu schaffte es dann doch beim Blutabnehmen sich einmal rauszuwinden – und das bei f ü n f Erwachsenen, die irgendwie mit ihr beschäftigt waren.

Der kleine Mann hat ganz lieb die ganze Warterei mitgemacht.

Um 10.30h stelle ich beim Verlassen fest, dass ich das Blut der Katzen in die Hand gedrückt bekommen habe und selber zu einer anderen Stelle, einem Labor, fahren darf. Immerhin gibt es erst seit kurzer Zeit überhaupt die Möglichkeit in Brasilien das Blut testen zu lassen – so dass es auch in Europa anerkannt wird (davor musste man es entweder in die USA oder nach Europa senden).

Ich steuere das Büro des großen Mannes an, denn wir müssen noch die Autos tauschen, da doch mein Auto heute Rodízio hat und deshalb der große Mann heldenhaft früh aufgestanden ist und mit meinem Auto vor der gesperrten Zeit ins Büro ist.

Er kommt auf die geniale Idee einen Motoboy (die fahren hier anstelle der in Deutschland tätigen Fahrradkuriere, die Stadt ist einfach zu groß, allerdings leben diese sehr gefährlich auf den Straßen hier, pro Tag soll statistisch betrachtet einer ums Leben kommen, gelinde ausgedrückt, ist das Verhältnis auf den Straßen zwischen Motoboys und Autofahrern ein wenig arg angespannt, man bekommt schon mal Seitenspiegel abgetreten oder eins „auf´s Dach“, wenn sie meinen, man hätte ihnen nicht genügend Platz gelassen, üblicher Weise fahren sie _zwischen_ der Spur ganz links und der nächsten, auch im Stau in einem Affenzahn durch, oder auch sonst wo gerade Platz ist) mit dem Blut der Katzen zu schicken anstelle mich, den kleinen Mann und die beiden Katzen irgendwo hinfahren zu lassen, wo ich mich gar nicht auskenne.

Immerhin sind wir schon um 11.30h wieder Daheim und das bisher sehr liebe Kind beschließt, dass es jetzt lang genug lieb gewesen ist. Na zum Glück dauerte es nicht mehr lang bis zum Mittagsschlaf, der auch noch andauert.