Müd gespieltes Kind

… ist doch was Feines.

Die besten Bilder des vergangenen Jahres.

(In der Truhe lag er erst letztens. Mit geschlossenem Deckel. Ich musste ganz schön suchen und hab mir schon Sorgen gemacht und mich gefragt, wie ein kleiner Knirps von 3,5 Jahren aus einer 80qm Wohnung verschwinden kann, an mir vorbei, das Kinderzimmer ist am Ende der Wohnung maximal von der Wohnungstür entfernt und die ist auch immer abgeschlossen. In der einen Hand hatte er ein Büchlein und in der anderen eine Taschenlampe.)

Kind auf Boden

Kind auf Tisch

Kind in Truhe

Advertisements

Vormittags ein Engelchen…

… nachmittags ein Bengelchen. Könnte heute vielleicht das Tagesmotto werden.

Der kleine Mann ist heute den zweiten Tag Daheim. Er klagt zwar nicht über Kopfweh, hat auch kein Fieber, aber diesen grün-gelben Schnodder aus der Nase mittlerweile gepaart mit Husten konnte ich dann mit besserer eigener Verfassung nicht mehr übersehen. Ich bin auch noch nicht ganz wieder auf dem Dampfer, aber gut, was anderes kann man wohl nicht erwarten, wenn man schwangerschaftsbedingt nichts einnehmen kann oder sollte.

Der gestrige Tag ging verdammt schnell und unkompliziert rum. Er darf zwar deutlich mehr fernsehen als sonst – schließlich möchte ich ja, dass er vernünftig inhaliert – , aber auch ansonsten hat er phasenweise allein im Zimmer mit Lego gespielt, Bücher angesehen oder CD gehört und ausgeruht. Zusammen haben wir Fußball gespielt, jede Menge Gesellschaftsspiele gespielt, Bücher gelesen, ein bißchen geputzt, ein bißchen draußen gewesen (sonst fällt einem dann ja doch die Decke auf den Kopf), aber vor allem Schoko-Cookies von der Frau Barcomi gebacken, die backt er am Liebsten.

Stichwort Plätzchen: Was für grob gehackte Schokolade kann man eigentlich kaufen? Beim letzten Mal Plätzchen backen habe ich aus sehr guter Blockschokolade mühsam selber kleine Stücke mit dem Messer gehackt (und mir dabei eine kleine Blase geholt…). Dieses Mal hatte ich dann kleine Schokoladen-Tröpfchen gekauft. Doch das Ergebnis überzeugt mich nicht, denn diese sind nicht verflossen. Das Tolle an den vorigen Plätzchen waren denn auch die größeren Schokolade-Inseln, besonders noch ganz frisch nach dem Backen, so ein wenig flüssig. *hmmmm*

Beim Plätzchen-Essen ist der kleine Mann dann so eingeschlafen:

CIMG0924.JPGMittendrin. Zuerst hat er noch ein paar Bissen mit geschlossenen Augen verzehrt und ich bin los geflitzt den Fotoapparat holen, davon wollte ich gern ein kleines Filmchen drehen. Dafür war ich dann leider ein wenig zu spät. Zwischen 12.30h und 13.30h konnte er nicht einschlafen, als wir es zusammen versucht haben (normaler Weise macht er gar keinen Mittagsschlaf mehr). Auf dem Bild war es dann schon 15.30h und ich habe ihn dann nur 15 Minuten so schlafen lassen (damit er abends auch noch einschlafen kann) und drüber gewacht, dass er nicht abstürzte.

Heute morgen dann begrüßte er mich mit den Worten „Mama, ich kann jetzt nicht schlafen, ich habe dafür keine Zeit“, als ich ihn noch zu 5 Minuten kuscheln überreden wollte.

Als er vormittags allein in seinem Zimmer spielte, rief er irgendwann rüber, dass sein Zimmer gesaugt werden müsse, es sei dreckig. Er hatte beim Angeln nach einem Spielzeug unter seinem Bett eine Flusenmaus mitgefischt. *lach* Daraufhin hat er alles in seinem Zimmer aufgeräumt (!), ich ihm dann den Staubsauger geholt, er wollte alleine (!) saugen und ich habe ihm dann noch das Bett weggezogen, alle drunter gestrandeten Spielzeuge gerettet und er hat seelig Flusenmäuse weg gesaugt. Morgen dann unter unserem Bett. Oder hinter dem Sofa! 😉

Zum Mittagessen gab es dann Spinat, Kartoffeln, Ei _und_ Fischstäbchen. Richtiger Luxus hier. 😉 Danach hat er festgestellt oder besser abgezählt, dass wir hier Daheim die „lieben Zwei“ seien. (An wen er dabei dachte.)

Nach unserer Mittagspause, in der wieder nur ich einschlief, zeigt der kleine Mann ein ausgeprägtes Bewegungsdefizit des Vormittags, weigert sich aber noch nach draußen zu gehen. Dafür fliegt hier einiges durch die Gegend, in seinem Zimmer sind die Lego-Kisten ausgekippt und im gesamten Zimmer verteilt, grob unachtsam ist hier ein Milchbecher, seiner, durch die Küche gesegelt und dabei nur knapp am Laptop vorbei, unser Tisch weist ein paar Kritzel Gemaltes auf. Gleich wird er nach Draußen geschleift, ob er nun will oder nicht. 😉

Alles in Allem werde ich ihn arg vermissen, wenn er wieder in den Kindergarten gehen kann. Zum Glück ist das noch nicht morgen. 🙂

3x Kindermund

  • Der kleine Mann weiß um das Baby in meinem Bauch schon Bescheid. Schließlich soll er doch wissen warum ich „plötzlich“ seine 17 Kilo nicht mehr einfach so hochnehme um sie z.B.  in den Fahrradsitz zu hieven. Als letztens Besuch kam dann folgendes: „Mama, nimm bitte mal kurz das Baby aus dem Bauch. Zeig es mal!“ Ein guter Geheimniswahrer ist er noch nicht. ;-)(Natürlich hatte ich ihm das auch nicht auferlegt. Ich war davon ausgegangen, dass er es kaum beachtet.)
  • Die Oma kommt zu Besuch und hat für den kleinen Mann eine Kleinigkeit aus dem Garten mitgebracht, Physalis-Lampions zum Basteln. Für mich hatte sie auch ein kleines Geschenk mitgebracht, sogar eingepackt. Ich legte es erstmal beiseite. Der kleine Mann kam um die Ecke, sah das schön verpackte Geschenk, nahm es und sagte zur Oma: „Ach Oma, schau mal, ich habe hier auch noch was Schönes für Dich!“
  • Wir sitzen im Auto der Oma. Aus dem Radio dudelt ein Special Robby Williams (1Live) nach dem Anderen. Der kleine Mann: „Oma, in Deinem Auto hast Du aber coole Musik.“

Berufswünsche

Als wir auf dem Weg dorthin waren, äußerte der kleine Mann seinen ersten Berufswunsch: Feuerwehrmann. Ganz unvermittelt als wir im Zug saßen. Ich glaube, wir sind noch nicht einmal an einem Feuerwhrwagen vorbei in dem Moment.

Heute hieß es dann, er würde einmal Papierflieger. *lol*

Auf meine Nachfrage, ob der Feuerwehr-Wunsch nun beendet sei, meinte er, er würde mal Feuerwehrmann und dann Papierflieger und dann ganz vieles werden „weißt Du Mama“. Zum kringelig schmunzeln. Vor allem, weil ich gar nicht genau weiß, was er mit Papierflieger meinen könnte, denn wir saßen grad im Kinderzimmer und spielten mit diversen Autos, als er das kundtat. Und auf meine Nachfrage bekam ich nur zur Antwort: „Ein Papierflieger ist ein Papierflieger, ist ein Papierflieger.“ Genauso mit der Dopplung.

*lol*/*LOL*/*lol*

Diesen ausgesprochen sehenswerten Fund über das „Online sein“ möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Bitte ansehen (geht nur knappe 5m und so richtig fängt es auch erst bei 1:25m an).

Was sag ich: Sehbefehl!

„Online sein“ von Sebastian, Poetry-Slamer aus Bochum

via Psychologieblog

@ Wunderbarste Freundin: Da gehen wir dann wieder mal zusammen hin, in unserem Städtchen, so wie früher, oder?