Outing – Vorsicht Wettercontent

Ich mag ja den Blick auf Schnee viel lieber als den auf durchweichten Rasen und nasse Äste. Alles so Grau-in-Grau… Bäh.
Außerdem laufe ich lieber mit dem kleinen Mann durch Schneetreiben zum Kindergarten als durch Regen.
Wenn´s da nur nicht oben drauf die Minustemperaturen gäbe.
Vorgestern dieser sonnige Tag, der tat mal wieder ganz schön gut! Ich habe die sonnigen Tage nicht wirklich seit unserer Rückkehr aus dem Brasilien-Urlaub gezählt, aber ich denke, ich käme nicht mal auf eine ganze Woche (von vieren, die wir wieder hier sind).
So, und ich hoffe, ich komme mit diesem einen Frustbeitrag zum Winterwetter jetzt durch den Rest von diesem.
Ist ja langweilig.

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Spannend

… finde ich es immer auf dem Weg zum Flughafen: Wird man rechtzeitig da sein und den Flieger bekommen? Dazu muss man wissen, dass ich mit einem Mann verheiratet bin, der es auf die Spitze treibt möglichst spät am Flughafen zu erscheinen, damit er keine Zeit „verliert“. Gut, er fliegt beruflich viel, wahrscheinlich wäre ich da nach einiger Zeit auch so drauf. Aber ich, ich fliege eigentlich gar nicht so viel. Erst mindestens einmal im Jahr, seitdem ich den großen Mann gerheiratet habe.

Hier in Brasilien ist es auf dem Weg zum Flughafen dann immer besonders aufregend, denn zwischen unserem normalen Aufbruchsort in Sao Paulo (dem Viertel, in dem wir damals auch gewohnt haben) und dem Flughafen liegen einige Kilometerchen (Diminutiv wird in Brasilien sehr viel genutzt, bin jetzt erst einmal wieder infiziert, nicht wundern) und eventuell noch jede Menge andere Menschen in der ca. 15 Millionen-Stadt und deren Autos, Taxis oder Busse, Lastwagen, Polizeiwagen, Handkarren, Motorräder und weiß der Himmel noch für Gefährten, sprich Stau.

Dieses Mal kommt noch jede Menge Wasser dazu. Gestern Nacht hat es in nur 5 Stunden so viel geregnet wie sonst nur in 15 Tagen im Januar. Mittlerweile sind wegen Erdrutschen und anderem schon 8 Menschen ums Leben gekommen und viere vermisst. Es gab Menschen, die 9 Stunden in ihrem Auto ausgeharrt hatten, weil es nicht mehr vor noch zurück ging. Den ganzen heutigen Tag über war Stau in der Stadt und ein Teil der Stadtautobahn, die Marginal Pinheiros stundenweise gesperrt. Und diese Nacht soll es wieder regnen. Und morgen tagsüber auch.

Und wir brechen dieses Mal nicht von innerhalb der Stadt Sao Paulos auf, sondern ca. 140 km entfernt vom Litoral Norte, dem nördlichen Strand vom Bundesstaat Sao Paulo. Unser Flieger geht erst abends um 20h. Wir hatten schon ohne Regen geplant morgens zwischen 10 und 11 Uhr loszufahren. In Sao Paulo noch einmal gemütlich Mittag zu essen und danach noch ein paar Andenken in Form von Lebensmitteln einzukaufen. Ich wäre dann morgen untröstlich, wenn wir das canceln müssten und direkt zum Flughafen aufbrechen müssten, so ohne brasilianischen Kaffee und speziellen Süßkram von hier…

Es wird also spannend.

P.S.: Einen dicken und herzlichen Geburtstags-Glückwunsch an meine Mama! (Ich denke, Du liest das erst morgen, am 22., daher kann ich das schon so schreiben.) Lass Dich ordentlich feiern und hab einen tollen Tag!!! Wir denken an Dich und vermissen Dich! (Nur, falls wir hier demnächst auf Grund des Regens internettechnisch von der Außenwelt abgeschnitten sein sollten… Alles schon vorgekommen, noch zuletzt heute morgen.)

Kalt und Regnerisch

Meckern möchte ich eigentlich nicht über das Wetter, ich möchte es lediglich beschreiben.

Schaue ich nach draußen, nach vorne aus dem Haus auf die Straße, so sehe ich im breiten Schein der außergewöhnlich hohen und hellen Straßenlaterne (im Vergleich zu deutschen), die auch noch an Schnüren mitten in der Straße hängt, dann sehe ich vom Wind über die Straße getriebenen Niesel. Niesel, der zwar dicht an dicht fällt, aber sanft. Der fällt, dann vom Wind gepackt wird und wieder steigt, aber steil, hochgeworfen wird, wie eine Welle, um dann erst recht zu fallen. Ein Stückchen zumindest, dann geht es vielleicht noch einmal hoch, eine weitere Welle wird beschrieben und irgendwann kommt es zum finalen Fall.

Dazu ist es kalt. Nasskalt.

Wie ein Spiegel für mich.

Regen

Pünktlich nachdem meine Mutter und meine Schwester wieder in Deutschland angekommen waren, begann es letzte Woche Samstag hier zu regnen. Nachdem es zuvor nur 47 Tage lang nicht geregnet hatte und es den Mittwoch davor nur 19% Luftfeuchtigkeit gegeben hatte.

Seither regnet es nun immer mal wieder und ich kann noch nicht sagen, dass es uns stören würde. Im Gegenteil.

regenspaß

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